Notbremse: Was sich in Beckum ändert
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Die für Beckum maßgebliche 7-Tages-Inzidenz im Kreis Warendorf liegt nun auch am dritten Tag in Folge über der kritischen Marke von 100. Somit greift ab Donnerstag die so genannte Notbremse des Landes NRW. Allerdings können der Einzelhandel und kulturelle Einrichtungen für die Bürgerinnen und Bürger im Kreis Warendorf mit Einschränkungen geöffnet bleiben.
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Dennoch können der Einzelhandel und kulturelle Einrichtungen für die Bürger im Kreis Warendorf mit Einschränkungen geöffnet bleiben. 

Was ab Donnerstag gilt

Für Lebensmittelgeschäfte und Drogeriemärkte sowie für andere Geschäfte, bei denen keine Terminvereinbarung erforderlich ist, ändert sich nichts. Bei Einkäufen in Bekleidungsgeschäften oder Baumärkten ist ab Donnerstag, 15. April zum vereinbarten Termin neuerdings auch ein aktueller negativer Corona-Schnelltest vorzulegen. Dieser darf nicht älter als 24 Stunden sein. Nicht ausreichend sind Selbsttests für Daheim. Dasselbe gilt für körpernahe Dienstleistungen wie Nagelpflege. Friseurbesuche können wie bisher ablaufen.

Regeln für Kultureinrichtungen

Für die Beckumer Kultureinrichtungen wurden aus praktischen Erwägungen die folgenden Regeln getroffen: Die beiden Büchereien bieten ab Donnerstag wieder einen kontaktfreien Bestell- und Abholservice an, wie es in der Vergangenheit bereits erfolgreich praktiziert wurde. Vorbestellte Medien können in den Vorräumen abgeholt und zurückgebracht werden. Das Stadtmuseum wird ab Donnerstag schließen.



Grundsätzlich sieht die Notbremse des Landes NRW die Schließung aller Geschäfte vor, die nicht der Grundversorgung dienen. Wenn ein Kreis allerdings eine ausreichende Testkapazität nachweisen kann, sind Einkäufe auch in Geschäften, die über den alltäglichen Bedarf hinausgehen, mit einem tagesaktuellen negativen Corona-Test möglich. Diese Regelung gilt solange, bis die 7-Tages-Inzidenz im Kreis an sieben aufeinander folgenden Tagen wieder stabil unter 100 liegt.

Die NRW-Notbremse sieht weitergehende Kontaktbeschränkungen vor. Demnach sind Treffen im öffentlichen Raum nur mit höchstens einer Person eines weiteren Hausstandes möglich. Kinder bis einschließlich 14 Jahren werden dabei nicht mitgezählt.

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