Ortsbild im Pulort weiter verbessern
Bild: Krogmeier
Wenn die Straßenbauarbeiten im Beckumer Pulortviertel beendet sind, dann könnten alle Wohnhäuser so wie dieses Gebäude in neuem Glanz erstrahlen.
Bild: Krogmeier

 Um den Eigentümern dabei eine kleine Hilfestellung zu geben, will die Stadt jetzt solche Maßnahmen fördern. Förderung der Fassaden- und Hofgestaltung, so heißt das Förderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen, aus dem Landeszuschüsse für den Bereich Pulort bereits genehmigt sind. Die Gesamtkosten für die jetzt möglichen Baumaßnahmen liegen bei 200 000 Euro, von denen 100 000 Euro die Eigentümer selbst finanzieren müssen. Von den verbleibenden 100 000 Euro zahlt das Land NRW 60 000 Euro, während die Stadt einen Zuschuss von 40 000 Euro beisteuert.

Profitieren von diesem Programm können die Eigentümer von Wohnhäusern an Bergstraße, Pulort, Roggenmarkt, Speckmannsgasse und Kreuzstraße sowie am Nordwall zwischen Hühlstraße und Nordstraße. „Da es sich hier um ein Anreizprogramm handelt, sollen möglichst viele Maßnahmen gefördert werden“, stellte Thorsten Herbst, Leiter des Fachbereichs Stadtplanung und Wirtschaftplanung, am Dienstag die Förderungsmöglichkeiten während der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Demografie, Umwelt- und Klimaschutz vor. Daher werde die Höchstgrenze pro Grundstück bei einem Zuschuss von 6000 Euro liegen, eine Bagatellgrenze wird bei 500 Euro festgeschrieben.

Zur erhofften Verbesserung des Ortsbildes zählen Maßnahmen wie die gärtnerische Gestaltung, Anpflasterungen, der Neuanstrich oder die Begrünung einer Fassade. Auch die Erneuerung oder Instandsetzung alter Türen, Tore oder Fenster und Dächer kann mit diesem Förderprogramm bezuschusst werden. Bei allen Maßnahmen ist eine Zweckbindungsfrist von zehn Jahren vorgesehen. Auf dieser Basis soll die Stadtverwaltung nun eine entsprechende Satzung erarbeiten. Das beschlossen die Ausschussmitglieder am Ende einstimmig.

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