Pflastersteine werden ausgewechselt
Bild: Krogmeier
In vier bereits fertiggestellten Grundstückszufahrten soll das verlegte Verbundsteinpflaster ausgewechselt werden. Mehrkosten in Höhe von 5000 Euro fallen an.
Bild: Krogmeier

Nach einem am Mittwochabend einstimmig gefassten Beschluss im Fachausschuss werden die Arbeiter nun eine leicht geänderte Ausbauplanung in die Praxis umsetzen müssen.

Am Jupp-Rack-Weg haben sich beim Verlegen der Pflasterflächen Probleme gezeigt. Das erläuterten Brigitte Janz, Leiterin des Fachbereichs Umwelt und Bauen, und Heike Sievers (Fachdienst Tiefbau) den Kommunalpolitikern im Ausschuss für Bauen, Umwelt, Energie und Vergaben. Die auf den Gehwegen und in den Grundstückszufahrten verwendeten unterschiedlichen Pflasterarten bringen zum einen Probleme beim Verlegen. Zum anderen würde unter Einbezug des geplanten Einbaus von Leitsystemen der optische Eindruck von der so geschaffenen Oberfläche sehr unruhig wirken.

Der Vorschlag der Verwaltung war daher eindeutig: In den Grundstückseinfahrten soll nun kein Verbundsteinpflaster mehr verlegt werden. Hier wird das gleiche Betonsteinpflaster wie in den Gehwegen (graue Farbe) verlegt. Die Verwendung dieses Pflasterformats führe aus Sicht der Verwaltung zu einem harmonischen und ruhigeren Erscheinungsbild der befestigten Flächen. Auch im Bereich der Parkflächen soll dieses Betonsteinpflaster, dort aber in der Farbe Anthrazit, eingebaut werden. Der Ausschuss stimmt zu.

Mehrkosten betragen 5000 Euro

Vier der Grundstückseinfahrten am Jupp-Rack-Weg sind bereits fertiggestellt. Hier ist das ursprünglich vorgesehene Verbundpflaster bereits verlegt worden. An diesen Stellen müssen die Arbeiter also erneut ran, um einen Austausch gegen das jetzt beschlossene Betonsteinpflaster vorzunehmen.

Das kostet die Stadt zusätzlich rund 8500 Euro, die jedoch mit anderen Minderkosten in Höhe von 3500 Euro verrechnet werden können. So erhöht sich der Kostenrahmen der gesamten Baumaßnahme von bisher 528 000 um 5000 auf jetzt 533 000 Euro.

Noch einmal in der Diskussion stand im Fachausschuss das Bauprogramm für den Oberen Dalmerweg. Hier ging es speziell um den dortigen Stichweg. „Die beschlossene Planung sah lediglich den Bau des Gehwegs vor, nicht aber die Errichtung von Parkflächen“, stellte Brigitte Janz mit Blick auf den Lageplan fest, aus dem eindeutig zu erkennen sei, dass an dieser Stelle nicht drei Parkplätze gebaut werden sollen.

Da jedoch im Bebauungsplan „Pflaumenallee-Ost“ Parkflächen eingezeichnet seien, empfahl die Fachbereichsleiterin den Kommunalpolitikern mit einem weiteren Beschluss alle Zweifel zu beseitigen und endgültig Rechtssicherheit zu schaffen. Der Ausschuss folgte dieser Empfehlung schließlich einstimmig.

Zudem wurde eine Änderung für den Ausbau des Gehwegs am Stichweg Oberer Dalmerweg beschlossen. Am Ende des Wendehammers soll nun auf Wunsch der Anlieger eine kleine zusätzliche Fläche gepflastert werden.

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