Presbyter sorgen für frischen Wind
Bild: Himmel
Sie gehen ihre neue Aufgabe mit Freude an: (v. l.) Pastorin Sandra Fedeler mit den Presbytern Lars Kresse, Simone Huesmann, Andreas Manzey, Britta Pawel, Jürgen Othmer, Christa Hradek und Carsten Neumann.
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„Wenn man bedenkt, dass die Wahlbeteiligung in den Gemeinden, die eine Wahl durchführen konnten, unter sechs Prozent lag und teilweise ohne Ergebnis blieb, so dass nachberufen werden muss, haben wir Glück, dass unsere Werbekampagne gefruchtet hat und wir diese motivierten Kandidaten begeistern konnten“, zeigte sich Pfarrerin Sandra Fedeler im Gespräch mit der „Glocke“ sichtlich erleichtert. 

Neben Ute Martens, Christa Hradek, Carsten Neumann und Jürgen Othmer werden nun Simone Huesmann, Lars Kresse, Andreas Manzey und Britta Pawel Pfarrerin Sandra Fedeler bei der Gemeindearbeit tatkräftig unterstützen. Schon am kommenden Mittwoch wird zum ersten Mal kräftig in die Hände gespuckt, wenn die künftigen Arbeitsschwerpunkte festgelegt werden sollen. „Mit Geduld und Sanftmut werden wir es schaffen, dass unsere Neuzugänge in die Arbeit hineinwachsen, ohne überfordert zu werden“, ist sich Pfarrerin Sandra Fedeler sicher.

Mit frischem Wind will man nun dem synodalen Auftrag gerecht werden. Anders als früher dauert die Wahlperiode nun nur noch vier statt acht Jahre. „Wir werden vermehrt in Ausschüssen tätig werden“, erklärte Sandra Fedeler die zukünftige Arbeitsweise im Team. „Das eröffnet uns die Möglichkeit, weitere engagierte Gemeindemitglieder mit einzubinden“, freut sich die Pastorin, eingefahrene Strukturen aufbrechen zu können. Das kommt auch Heike Drube aus Roland sehr entgegen, die zwar nach 16 Jahren Tätigkeit als Presbyterin nun aus diesem Amt ausscheidet, ihre Erfahrungen in die Ausschussarbeit jedoch gern noch einbringen möchte.

Ebenfalls nach 16 Jahren Engagement scheidet Anke Angelike aus, die ihre ganze Kraft ganz dem Verein „ana yi africa – Brücken nach Afrika“ widmen wird. Mit 20 Jahren auf dem Buckel verlässt ein Urgestein das Presbyterium. Fano Morgenstern wird noch bis September im Kirchenkreis Gütersloh seines Amtes walten. Danach bleibt ihm viel Zeit für seine Familie und sein Hobby, den Langstreckenlauf. Eine Wahlperiode war zudem Beate von der Höh aktiv, die nicht an der Verabschiedung teilnehmen konnte.

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