Projekt setzt Zeichen gegen Mobbing
Bild: Krogmeier
In einem kurzen Theater-Spotlight stellten die Schüler der siebten Klassen des Albertus-Magnus-Gymnasiums den Mitschülern einige der erarbeiteten Ergebnisse auf der Bühne der Aula vor.
Bild: Krogmeier

Davon haben sich die Siebtklässler des Beckumer Albertus-Magnus-Gymnasiums am Montagvormittag ein eigenes Bild machen können. „Wer schweigt, der duldet Mobbing“, dieses Fazit stand am Ende eines besonderen Projekttags.

Zu Gast bei den rund 150 Schülern der fünf siebten Klassen im AMG war gestern das Team von „Spotlight – Theater gegen Mobbing“, mit dem der Arbeitskreis soziale Bildung und Beratung seit 2002 in den weiterführenden Schulen in ganz Westfalen Projekttage gestaltet. Zum fünften Mal machte „Sportlight“ am heimischen Gymnasium Station und bezog die Jugendlichen mit theaterpädagogischen Methoden in die Arbeit rund ums Thema „Mobbing“ mit ein.

Die Schüler erfuhren, dass man von Mobbing spricht, wenn ein Einzelner über einen längeren Zeitraum systematisch fertiggemacht wird. Das fängt oft mit kleinen Hänseleien an und führt über permanente Erniedrigungen bis hin zur Ausgrenzung und völligen Isolierung. Auch die verheerenden Auswirkungen auf das „Opfer“ wurden thematisiert. Sie reichen von Angstzuständen über Erkrankungen und Leistungsabfall in der Schule bis hin zum Schulwechsel oder -abbruch. In einigen Fällen scheint den Gemobbten sogar ein Selbstmord der letzte Ausweg zu sein.

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