Rad-Schnitzeljagd lockt in die Püttstadt
Foto: Himmel
Gespannt darauf, wie die Rad-Schnitzeljagd in Beckum angenommen wird, sind (v. l.) Diana Uljanow, Nadine Richter (Stadtmarketing Beckum), Thomas Kliewe, Nils Ritter und Jan-Lukas Hasenau.
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 Unterstützt werden sie dabei von Thomas Kliewe. Die drei Studenten absolvieren ein duales Studium. Jan-Lukas, Nils und Diana arbeiten also auch im Hotelbereich. Um Punkte zu sammeln für ihren Bachelor-Abschluss, sind sie derzeit in Beckum unterwegs. Dank der Idee ihres Professors Peter Neumann, heißt es nun praktisch zu arbeiten. Der hatte zahlreiche Gastronomen angeschrieben, um sie mit ins Boot zu holen für das Thema „Radtourismus stärkt Gastronomie“. Im Pool derer, die sofort ihr Interesse bekundeten, neue Ideen für den Radtourismus mit zu entwickeln, war Thomas Kliewe. Der „Westfälische Hof“ sprang den drei Studenten als Partner sofort ins Auge. Und so kam man gemeinschaftlich auf die Idee, eine Rad-Schnitzeljagd zu entwickeln. Grafisch ist Luka Kliewe aktiv.

Schöne Ergänzung zur Lauschtour

Es sei eine schöne Ergänzung zur neuen Lauschtour, findet Nadine Richter vom Stadtmarketing. Kurzerhand wurden der Werse-Radweg und die Zementroute in das Konzept eingebunden. Familien, Einzeltouristen und Kleingruppen können auf einer Strecke von 14 Kilometern ihre Fähigkeit, eine Karte zu lesen, erproben. Die Kondition wird gestärkt und das Kopfrechnen trainiert. Eine gute Beobachtungsgabe ist ebenfalls gefragt beim Zählen der Eimer am Pütt-Brunnen, beim Schätzen der Entfernung nach Kamen von der Soestwarte aus oder der Suche nach einem Schild am Zementwerk Mersmann, an dem es Buchstaben zu zählen gilt.

„Mysteriöser Umschlag“ zu Beginn

Mit eingebaut in die Strecke wurde auch der Aktivpark Phoenix. Auch hier gilt es, eine Aufgabe zu lösen. „Wo die Strecke begonnen wird, ist egal“, sagt Jan-Lukas Hasenau. „Man kann sie auch abschnittsweise bewältigen“, denkt Nils Ritter an die weniger Durchtrainierten. Zu Beginn der Fahrradtour unter Corona-Bedingungen und einzuhaltender Schutzverordnung erhalte jeder Teilnehmer entweder im Westfälischen Hof, dem Bürgerbüro im Rathaus und nach dem 8. August auch im Stadtmuseum einen „mysteriösen Umschlag“, wie die drei Studenten berichten. Dieser beinhalte einen QR-Code, eine Karte der Umgebung sowie einen Rätselbogen. Der QR-Code führe die Detektive zu einer Audiodatei. Damit erhielten sie eine kurze Einführung in die fiktionale Geschichte und die verschiedenen Rätsel, die gelöst werden sollen. Die Geschichte wird vom kleinen Pütt erzählt, der kurzerhand von den Entwicklern des Projekts aus dem Hut gezaubert wurde.

Belohnung für richtigen Zahlencode

Im Westfälischen Hof erwartet die Schnitzeljäger schließlich bei Nennung des richtigen fünfstelligen Zahlencodes eine Belohnung, die von der Stadt Beckum spendiert wurde. Im Westfälischen Hof bei Kliewe ist auf jeden Fall Endstation. Ein kühles Getränk zum Stillen des Durstes nach anstrengender Tour hält Familie Kliewe ebenfalls kostenlos bereit. Dort gibt es zudem die Möglichkeit, den Nachmittag oder Abend mit einem leckeren Essen ausklingen zu lassen. Das Hotel und Restaurant auf der Weststraße in Beckum hat von Montag bis Samstag, jeweils 11.30 bis 14.30 Uhr, sowie von 16.30 bis 24 Uhr geöffnet.

Infos im Netz

Informationen zur Rad-Schnitzeljagd gibt es demnächst unter www.facebook.com/Hotel-Westfälischer-Hof-Beckum-179319125453245/. Sollte das Ferienvergnügen gut angenommen werden, wird es bald neue Herausforderungen geben, versprechen Thomas Kliewe und seine drei Studenten, die auch mit Gästen aus dem Ruhrgebiet rechnen.

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