Rat: Grünes Licht für neues Seniorenzentrum
Eine Baumaschine scheint bereits am alten Droste-Verwaltungsgebäude zu knabbern, das dem Seniorenheim weichen soll.

Die Mitglieder des Planungsausschusses zeigten sich damit einmütig zufrieden. Wichtigste Anpassung, so erklärte Planer Alexander Fritz in der Sitzung am Mittwochabend, ist die Verlegung der Zufahrt. Die wird nicht mehr über die Krügerstraße, sondern ausschließlich von der Vorhelmer Straße aus erfolgen.

Zusätzliche Tiefgarage mit 16 Plätzen geplant

Dazu wird das Gebäude der Pflegeeinrichtung etwas verschoben, so dass auf der von der Vorhelmer Straße aus gesehen linken Gebäudeseite die Einfahrt zu dem 4000 Quadratmeter großen Grundstück angelegt werden kann. Über die Krügerstraße werden nur Radfahrer und Fußgänger das Gelände erreichen können.

Unter dem Hauptgebäude, auch das ist neu, wird eine Tiefgarage mit 16 Plätzen entstehen. Oberirdisch gibt es nur noch zwei Kurzzeit-Parkplätze direkt vor dem Haupteingang. Die bisher nahe der Krügerstraße geplanten Parkplätze werden in eine Grünfläche umgewandelt.

Planer rechnen mit Kostensteigerung

Ein deutlicher Gewinn für das gesamte Projekt, wie die Planer finden. Obwohl die Kosten durch die Garagenlösung deutlich steigen werden. Auch lärmschutztechnisch ist das Vorhaben bereits bewertet worden. Ergebnis: In der Nähe der Tiefgaragenzufahrt werden zwei Lärmschutzwände die Einhaltung der Vorgaben ermöglichen.

Nachfragen im Ausschuss löste der Plan aus, die Müllsammelstelle an der der Krügerstraße zugewandten Grundstücksseite zu platzieren. Der Entwurfsverfasser betonte jedoch, dass die Abfallanlage in einem geschlossenen Gebäude untergebracht werden soll, so dass Lärm- und Geruchsbelästigung der Nachbarschaft unterbleiben.

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