SPD fordert Hartplatz-Erneuerung
In einem „absolut unbespielbaren Zustand“ befindet sich nach Meinung der Beckumer SPD der Tennis-Hartplatz am Harbergstadion in Neubeckum. Die Fraktion fordert die Erneuerung des Platzes.

 „Auf der Tennisanlage am Harbergstadion in Neubeckum befindet sich der dortige Hartplatz in einem absolut unbespielbaren Zustand. Nach unseren Informationen ist dieser Platz schon seit vielen Jahren gesperrt“, argumentiert der Fraktionsvorsitzende Karsten Koch. In Zeiten der Corona-Pandemie sei die Bereitstellung von funktionsfähigen Sportanlagen außerhalb geschlossener Räume oder Sporthallen zwingend notwendig. Auch Personen, die zur Risikogruppe gehörten, müssten die Möglichkeit haben, ihre Sportart weiterhin ausüben zu können. 

Neuer Belag würde Kosten reduzieren

Ein neuer Belag würde der SPD zufolge eine ganzjährige Nutzung an der frischen Luft ermöglichen und außerdem zu einer mittel- bis langfristigen Kostenreduktion führen. Der spezielle Belag des sanierten Platzes wäre dann trittfest und zudem wasserdurchlässig sowie frostsicher. Er müsste nicht jährlich erneuert werden, was die Folgekosten erheblich senken würde. Auch umweltpolitische Gründe sprächen für die zügige Umsetzung der Maßnahme. Denn die Wasserressourcen würden geschont, da der Belag nicht vor Saisonbeginn beziehungsweise nach jedem Spiel gewässert werden müsste, wie es bei einem Ascheplatz der Fall sei. 

Gute Bedingungen für Rollstuhlfahrer

„Zudem könnte der TV 05 Neubeckum mit seiner Tennisabteilung dem Inklusionsauftrag nachkommen, weil Rollstuhlfahrer zudem endlich Bedingungen vorfänden, um ihren Sport vor Ort betreiben zu können“, argumentiert Koch. Hallenplätze seien während der Wintersaison außerdem rar und teuer.

Verwaltung kalkuliert zu hoch

 „Für uns nicht nachvollziehbar ist, dass ein konkretes Angebot für die Baumaßnahme in Höhe von 25 482 Euro vorliegt, während die Verwaltung einen Betrag von rund 50 000 Euro kommuniziert, heißt es abschließend.

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