SPD will Gesamtschul-Halle erweitern
Die Gesamtschule braucht laut SPD dringend mehr Platz für den Schulsport.

Daher bringt die SPD in einem Antrag einen Anbau an die bestehende Halle ins Gespräch.

16 Stunden Sportunterricht können laut Fraktion derzeit nicht erteilt werden. Das führt nach den Worten von Fraktionschef Karsten Koch dazu, dass die Voraussetzungen für ein späteres Sportabitur unter Umständen nicht erfüllt, die Differenzierung zugunsten von Schülern mit besonderem Förderbedarf zudem nicht geleistet werden kann.

Dass gegenwärtig die Turnhalle der ehemaligen Rolandschule mitgenutzt wird, stellt für die SPD keine zufriedenstellende Lösung dar. Denn einerseits ist der erforderliche Bustransfer mit erheblichem Kosten und Zeitaufwand verbunden, andererseits ist die Halle in Roland nach SPD-Erkenntnissen in einem derart schlechten Zustand, dass sie bei Regen gar nicht gefahrlos nutzbar ist. Wie Koch darlegt, ist das Dach undicht und lässt Niederschlagswasser durch, das in der feucht-kalten Halle aufgefangen werden muss. Schließlich führt die SPD ins Feld, dass die Ausstattung der ehemaligen Grundschulhalle mit Gerätschaften den Ansprüchen einer weiterführenden Schule nicht genügt.

Auch ein Außengelände, auf dem die Gesamtschüler ersatzweise Sport treiben könnten, steht lediglich am Harbergstadion zur Verfügung, das ebenfalls mit dem Bus angesteuert werden müsste, um zu große Zeitverluste zu vermeiden.

Vor dem Hintergrund dieser Erkenntnisse regt die SPD ein zweistufiges Verfahren an. In einem ersten Schritt soll die Verwaltung einen umfassenden Bericht zur Bau- und Kapazitätssituation vorlegen. Außerdem soll zum Zustand der Halle an der Rolandschule berichtet werden. In Stufe zwei möchten die Sozialdemokraten ein Konzept zur Erweiterung der Turnhalle am Standort Neubeckum erarbeitet sehen. Als Erweiterungsfläche nennen die Antragsteller den Parkplatz an der Turmstraße. Ziel soll es sein, spätestens nach dem Neubau der Sonnenschule voraussichtlich zum Schuljahr 2022/23 das Vorhaben in Angriff zu nehmen. Die finanziellen Weichen möchte die SPD bereits im aktuellen Stadt-Haushalt gestellt sehen.

SOCIAL BOOKMARKS