Schritt für Schritt zur Aufführung
Bild: Tielke
Aufwärmübungen aus dem Hip-Hop-Bereich machte Trainer Marc Grundmann aus Gütersloh vor. Dabei kamen die Zehn- bis Dreizehnjährigen ganz schön ins Schwitzen.
Bild: Tielke

Es geht schnell, und mit Musik noch schneller. Doch die Teilnehmer kommen gut mit – fast alle haben schon Tanzerfahrung.

Die Armbewegung, die wir zu Beginn des Streetdance-Projekts einstudieren, kommt aus dem Bereich „Tatting“, erklärt Grundmann. „Wir formen viele rechte Winkel“, sagt er und knickt die Ellenbogen im 90-Grad-Winkel. Er dreht den Unterarm nach links, nach rechts, formt ein Fenster um sein Gesicht und legt die Hände zusammen als würde er beten.

Die Teilnehmer stöhnen zwischendurch. „Ihr müsst das noch nicht alles verstehen. Macht es erstmal nach“, beruhigt er die Mädchen und Jungen.

Zu Beginn müsse man sich auf den Stil des Tanzlehrers einstellen, jeder führe die Schritte etwas unterschiedlich aus.

 Das Projekt „Dance Camp“ ist im Rahmen des „Kulturrucksacks“ ermöglicht worden. „Wir sind froh, dass wir für Jugendliche ein zusätzliches Tanzangebot bieten können“, betont Kathrin Schemmerling vom Freizeithaus. Die Teilnahme an der ganzen Woche kostet vier Euro mit Mittagessen.

Am Ende steht eine Vorführung an, aber bis dahin muss noch viel geübt werden.

„Das Hauptziel ist, eine Minute der Choreographie pro Tag zu lernen“, sagt Grundmann. Klassische Schritte aus dem Ballett, wie das Plié, zählen auch zum Hip-Hop-Repertoire, wenn es in die Hocke geht. Schrittformationen aus dem grazilen Ballett werden im Hip-Hop zum Rhythmus gestampft.

Grundschritte aus dem Break-Dance-Bereich kommen beim Streetdance zum Einsatz. Getanzt wird am ersten Tag zu Miley Cyrus’ „Feelin’ myself“.

Tobias Rau, Tänzer und Trainer aus Beckum, unterstützt Marc Grundmann aus Gütersloh.

Die Vorführung zum Abschluss des Streetdance-Projekts findet am Freitag ab 16.30 Uhr im Freizeithaus Neubeckum statt.

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