Schweine müssen eingeschläfert werden
Bild: Feuerwehr
Die Ursache für die Verpuffung in der Bauerschaft Werse steht noch nicht fest.
Bild: Feuerwehr

Durch den Druck barsten Fenster und Türen des Schweinestalls. Der Hofinhaber wurde durch einen lauten Knall auf das Unglück aufmerksam und alarmierte die Feuerwehr. Die Gasleitung war bereits abgeschaltet, als fünf Einsatzkräfte am Stall eintrafen. Dieser sei allerdings nicht einsturzgefährdet gewesen, sagte ein Feuerwehrmann, der vor Ort im Einsatz gewesen war.

Der Grund für die Explosion steht noch nicht fest. Nicht auszuschließen ist, dass Gas über das Heizsystem ausgetreten ist. Genauso könnten aber auch Güllegase die Ursache sein, wie die Feuerwehr betonte. Unklar ist außerdem, wie der Zündfunke übergesprungen ist. Trümmer lagen bis zu 20 Meter entfernt vom Schweinestall. Zahlreiche Tiere erlitten durch Verbrennungen. Mindestens 70 schläferte ein Tierarzt direkt vor Ort ein. Insgesamt waren 130 Tiere zum Zeitpunkt der Verpuffung im Stall. Die gesunden Schweine sind weiterhin dort untergebracht, auch wenn dieser nach dem Unglück saniert werden muss. Der Sachschaden wird auf mehrere Tausend Euro geschätzt.

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