Sicherheitskonzept für Rosenmontag
Sorgen für einen reibungslosen Verlauf des Straßenkarnevals: (v. l.) Uli Steinhoff (Stadtmarketing), Franz Kleickmann (Feuerwehr), Heinrich Möller (RVM), Thomas Kliewe (Wirteverein), Martin Hanisch (Fachdienst  Recht und Ordnung), Friedhelm Kloth (Polizei) und Ariane Wessels (Stadt).

Besonderes Augenmerk wird im Straßenkarneval wieder den Jugendlichen gelten. Am Rosenmontag steht für ihre Versorgung die Jugendschutzstelle im Pfarrheim St. Stephanus bereit, wie Stadtjugendpflegerin Ariane Wessels erklärte. Im gleichen Gebäude halten sich auch Kräfte des Deutschen Roten Kreuzes zur Verfügung, um bei Verletzungen oder schwerer Alkoholisierung helfen zu können.

Im Rahmen der Ordnungspartnerschaft werden der Fachdienst Ordnung und Recht der Stadtverwaltung und die Polizei gemeinsam Alkoholkontrollen bei Minderjährigen durchführen. Wer Hochprozentiges dabei hat und noch zu jung ist, muss seinen Getränkevorrat abliefern. Bei Bedarf können die Erziehungsberechtigten später die konfiszierten Getränke abholen. Die Beteiligung an der kreisweiten Aktion „Keine Kurzen für die Kurzen“ soll ein Übriges dazu beitragen, dass Alkoholmissbrauch kein großes Thema wird.

Auch die Wirte kümmern sich aktiv um das Wohl ihrer Gäste. Das Prinzip fasst Thomas Kliewe vom „Westfälischen Hof“ griffig zusammen: „Wer voll ist, kriegt nichts mehr.“ Das gelte natürlich für Gäste aller Altersstufen, aber speziell Jugendliche behalten Kliewe und seine Kollegen vom Wirteverein im Blick. Auch wenn sich Ärger anbahnt, sind die Gastronomen darauf eingestellt, defensiv zur Konfliktlösung beizutragen. Orangene T-Shirts mit dem Aufdruck „Keine Randale“ geben gut erkennbar die Richtung vor.

Kontrollen kündigt die Stadt auch zur Einhaltung des strikten gesetzlichen Nichtraucherschutzes in geschlossenen Räumen an. Schwierigkeiten werden allerdings in diesem Bereich kaum erwartet, wie die erfolgreiche „Generalprobe“ am 11.11. zeigte. Als problematisch stellt sich immer wieder der Glasbruch heraus. Kliewe appellierte an seine Kollegen, vor den Gaststätten für die Beseitigung gefährlicher Scherben zu sorgen, damit sich niemand bei einem Sturz verletzen kann.

Für den reibungslosen Ablauf des Karnevalsumszuges wird die Innenstadt am Rosenmontag ab 10.30 Uhr für den Durchgangsverkehr gesperrt. Am Osttor wird die Fahrtrichtung vom Lippweg kommend von 10 bis 13 Uhr als Einbahnstraße Richtung Stromberger Straße eingerichtet. Die Stromberger Straße wird ab der Windmühlenstraße in Richtung Stadtmitte für den Durchgangsverkehr abgesperrt. Die Absperrmaßnahmen werden vom THW durchgeführt. Entlang der gesamten Zugstrecke, beginnend vom Aufstellungsbereich Lippborger Straße und Kettelerstraße über die Oststraße, Alleestraße, Sternstraße, Wilhelmstraße, Ostwall, Nordstraße, Oelder Straße, Elmstraße, Wilhelmstraße, Westfälische Straße, Hühlstraße, Nordwall, Clemens-August-Straße, Südstraße und Elisabethstraße wird ein Halteverbot eingerichtet. Dieses Halteverbot wird zwei Stunden vor Beginn des Zuges wirksam.

Im Rahmen von durchgeführten Routinekontrollen vorgefundene, rechtswidrig abgestellte Fahrzeuge werden kostenpflichtig entfernt, wie die Stadtverwaltung erklärt.

SOCIAL BOOKMARKS