Sozialbüro bietet Hilfe in Notlagen
Mitarbeiter und Gäste fanden sich am Donnerstagabend zur Eröffnung des Sozialbüros ein.

Montags von 15 bis 17 Uhr und donnerstags von 17 bis 19 Uhr sind im ehemaligen Treffpunkt älterer Bürger ehrenamtliche Mitarbeiter anzutreffen, die sich um die Nöte der Ratsuchenden kümmern. Das Spektrum der angebotenen niederschwelligen Hilfsangebote ist breit.

Das Team um Diakon Klaus Wanger wendet sich an Personen jedweder Nationalität oder Religion. „Wir möchten den Menschen hier in Beckum beistehen, sie begleiten und ihnen womöglich zu ihrem Recht verhelfen“, erklärte Wanger bei der Eröffnungsfeier am Donnerstagabend. Zuvor gehe es aber immer darum, aufmerksam zuzuhören.

Besonders Menschen, die als Flüchtlinge nach Beckum kommen, hat das „HIN“-Team im Auge. Begleitung bei Behördengängen, Lösung von Schulproblemen oder die Beseitigung von Schwierigkeiten im Zusammenhang mit Arbeitslosigkeit: Das alles sind Tätigkeitsfelder, auf denen die Mitarbeiter des Sozialbüros aktiv werden möchten. Darüber hinaus haben sie aber auch ein offenes Ohr für alle, die unter Einsamkeit leiden oder die Unterstützung bei Streitfällen benötigen.

Den Rahmen für persönliche und bei Bedarf auch diskrete Gespräche bieten Büro und Besprechungsraum, die neben der Tafel-Ausgabestelle an der Clemens-August-Straße 15a entstanden sind. In freundlichem Ambiente teilen sich zunächst elf Kollegen die Arbeit in der Kontaktstelle. Es dürfen aber gerne mehr werden, wie Wanger betont. Helfer sind jederzeit willkommen. Besondere Kenntnisse brauchen sie nicht, jeder bringt sich mit seinen Fähigkeiten ein. „Wir sind sehr bunt gemischt“, beschreibt der Diakon.

Erklärtes Ziel der nächsten Zeit ist es auch, mit anderen Institutionen Kontakt aufzunehmen, um die Arbeit möglichst eng zu vernetzen. Zu den regelmäßigen Arbeitstreffen sollen deren Vertreter eingeladen werden, um den Gedankenaustausch zu pflegen.

Informationen zur Arbeit der Kontaktstelle HIN gibt es unter Tel. 02521 / 8223575.

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