Stabhochsprung-Meeting fällt ins Wasser
Ein Zuschauermagnet ist jedes Jahr das Stabhochsprung-Meeting, bei dem Weltklasse-Sportlerinnen im Beckumer Jahnstadion an den Start gehen. In diesem Jahr fällt das vom TV Beckum, der Stadt Beckum und der Volksbank Beckum-Lippstadt organisierte Event aufgrund der Corona-Beschränkungen aus.

 „Großveranstaltungen sind bis Ende Oktober verboten. Das war der Hauptgrund für die Absage“, erklärt Wolfgang Krogmeier, Vorsitzender des TV Beckum, im Gespräch mit der „Glocke“. So sei es den Veranstaltern zwar möglich gewesen, einen Sport-Wettkampf auszutragen, „allerdings nicht in der Form, wie wir es gern hätten“, betont er. Die Traditionsveranstaltung mit einem begrenzten Starterfeld und womöglich ohne Zuschauer über die Bühne zu bringen, sei keine Alternative gewesen, sagt Krogmeier. „Unter den Umständen lassen wir das Ganze lieber ein Jahr ausfallen.“

Möglicher Rahmen heute nicht absehbar

Zum jetzigen Zeitpunkt sei nicht klar, in welchem Rahmen das Stabhochsprung-Meeting, das für den 13. September geplant war, hätte stattfinden können. Da die Veranstaltung kostenfrei sei und keine Eintrittskarten verkauft würden, sei auch die Zahl der Zuschauer nicht zu kontrollieren, erklärt der TV-Vorsitzende. Man hätte, sofern bis zu diesem Zeitpunkt überhaupt eine begrenzte Zuschauerzahl zugelassen wäre, Einlasskontrollen machen müssen. „Das ist gar nicht zu leisten“, betont er.

Veranstalter waren sich einig über Absage

Unter diesen Gesichtspunkten hätten die drei Veranstalter, der Turnverein Beckum, die Stadt Beckum sowie die Volksbank Beckum-Lippstadt, den Entschluss gefasst, das beliebte Sport-Event abzusagen. „Wir alle waren uns einig, dass das auch das Richtige ist“, sagt Krogmeier, der vorab Gespräche mit Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann und Vertretern der Volksbank geführt hatte.

Sportler wären gern an den Start gegangen

Manager und Sportler wurden bereits über die Absage informiert, „auch in der Gewissheit, dass die Sportler gern gestartet wären“, gesteht Krogmeier. Doch man wolle das Meeting als solches beibehalten, was es all die Jahre immer gewesen ist: Ein Sportfest für die gesamte Bevölkerung.

Meeting 2021 nach den Olympischen Spielen

Nun hofft das Orga-Team, die Stabhochspringerinnen und -springer nach den Olympischen Spielen 2021 in Tokio wieder in Beckum begrüßen zu können. Wenn dafür alles organisiert sei, könne man sich auch um den konkreten Termin für das Meeting in Beckum kümmern, erklärt Wolfgang Krogmeier abschließend.

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