Stadt würdigt Engagement bei Empfang
Die ersten zwölf Inhaber der Ehreamtskarten nahmen die Anerkennung aus den Händen von Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann (hinten Mitte r.) entgegen. Es gratulierten auch Martin May-Neitemann (hinten Mitte l.) und Franz-Josef Blömker (2.v.r.).

Zu dem hatte Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann am Freitagabend ins Neubeckumer Pfarrzentrum St. Joseph gebeten. Der Bürgermeister erinnerte in seiner Begrüßung an die Gründung des Integrationsrates, der sich aus Migranten und Ratsmitgliedern zusammensetzt. Strothmann ließ keinen Zweifel daran, dass das vor zwei Jahren ins Leben gerufene Gremium eine gewichtige Rolle bei der Integration vor Ort spielt. Er nannte das Fest der Kulturen, verwies außerdem auf die Mitwirkung an Integrations- und Bildungskonferenzen.

Als nicht minder wichtig stufte der Bürgermeister den wertvollen Beitrag der Integrationslotsen ein, die ihre ehrenamtliche Arbeit ebenfalls Anfang 2010 aufgenommen haben. Er erinnerte an die intensive Ausbildung der Alltagshelfer und an deren wirkungsvollen Ansatz. „Schön an der Idee finde ich, dass Sie auf die Menschen zugehen, so dass Probleme kleiner werden oder gar nicht erst entstehen“, lobte Strothmann, der auch den Beitrag von Thomas Reikert (Kreiscaritasverband) und Martin May-Neitemann (Stadt Beckum) würdigte.

Mit Annegret Kortmöller und Elisabeth Konrad erhielten zwei der ersten zwölf Inhaber der Ehrenamtskarte anschließend im Rahmen kurzer Interviews mit Sandra Berges von der Stadt Gelegenheit, sich und ihr Anliegen vorzustellen. Zu Wort kam dabei auch Fanz-Josef Blömker als Erster Vorsitzender der Akademie Ehrenamt im Kreis Warendorf, bevor der Bürgermeister die ersten Karten als auszeichnung verteilte.

Die anwesenden Integrationslotsen nahmen die Aufgabe der Präsentation ihres Engagements selbst in die Hand und führten einen kleinen Sketch auf. Thomas Reikert schilderte anschließend den Ausbildungsweg und die Aufgaben der Helfer, die sich um die Orientierung von Mitbürgern mit Migrationshintergrund in der Gesellschaft bemühen.

 Die Arbeit des Integrationsrats hatte zuvor dessen Stellvertretende Vorsitzende Ayse Tüney-Gülmez im Interview vorgestellt.

SOCIAL BOOKMARKS