Startschuss für die „Lauschtour“
Einiges dazulernen werden auch eingefleischte Beckumer auf der Lauschtour. Den Startschuss gaben (v. l.) Gaby Trampe, Franz-Josef Möllers, Eva Hübscher, Hildegard Averdung und Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann an der Stephanus-Kirche in Beckum.

Der Startschuss ist gefallen. Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann lobte das „tolle Projekt“, das den kulturgeschichtlichen Wert der Püttstadt darstelle. Viele Vereine hätten Ideen eingebracht.

„Eine Bereicherung für Beckum, die das klassische Angebot der Stadtführungen keineswegs ersetzen soll“, betonte Strothmann. Die Idee, die bedeutenden historischen Gebäude und Denkmäler der Beckumer Innenstadt in einem Rundgang zu präsentieren und sie für Einheimische und auswärtige Gäste gleichermaßen erlebbar zu machen, wird schon seit einigen Jahren verfolgt.

Mit der Lauschtour wird diese Idee realisiert: Die digitale Lösung ermöglicht es, umfassende und interessant aufbereitete Informationen weiterzugeben. Interessierte können den Stadtrundgang jederzeit und im eigenen Tempo machen. Die englische Version spricht zusätzlich zu allen deutschsprachigen Nutzern ein internationales Publikum an.

Der rund 1,5 Kilometer lange Stadtrundgang gibt anhand markanter Gebäude, Denkmäler und Straßen einen Überblick über die wichtigsten Entwicklungen und Ereignisse, die Beckum ausmachen und geprägt haben: von der mittelalterlichen Geschichte über die Karnevalstradition und die Entwicklung der Zementindustrie bis hin zu den Beckumer Anschlägen.

Die Beiträge wurden von der Redakteurin Julia Oberst der Firma Lauschtour und den Stadtführerinnen Hildegard Averdung und Eva Hübscher sowie dem Fachdienst Presse und Kultur erarbeitet. Anekdoten, Hintergrundgeräusche, O-Töne und Lieder vermitteln die Informationen auf unterhaltsame Art. Die Beiträge sind zwischen einer halben Minute und vier Minuten lang.

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