Steinkühler-Figur fürs Zementmuseum
Gruppenbild mit Steinkühlerfigur und Gedicht-Reinschrift: (v.l.) Werner Haverkemper, Brigitte Hörster, Heiner Schleimer und Karl-Heinz Hörster bei der Übergabe im Zementmuseum.

Das Werk hat seinen Platz in der entsprechenden Abteilung des Zementmuseums in Köttings Mühle. Ab sofort wird es sozusagen anschaulich ergänzt durch eine kleine Skulptur, die einen Steinkühler bei der Arbeit zeigt.

Ein Geschenk für den Heimatdichter

Stifter des Stücks sind Brigitte Hörster, Tochter des Heimatdichters Kröger, und ihr Ehemann Karl-Heinz Hörster. In der 1970-er Jahren, so berichtete Brigitte Hörster bei der Übergabe des Stücks an Werner Haverkemper und Heiner Schleimer, hat sie die Figur als Geschenk für ihren Vater beim Kunsthandwerker Krift auf der Oststraße anfertigen lassen. Nach dem Tod Stefan Krögers fiel sie vor Jahren an das Ehepaar Hörster zurück, das sich nun überlegt hat, dass das Zementmuseum genau der richtige Ort für die Keramikskulptur ist. Ein Kontakt zu den Betreibern war schnell hergestellt. Sie freuen sich über die Bereicherung ihrer Sammlung und haben für die Steinkühlerfigur bereits den richtigen Platz ausgesucht.

Begegnung mit dem Bild des Großvaters

Beim Besuch in Köttings Mühle begegnete Brigitte Hörster unvermutet übrigens auch ihrem Großvater Heinrich Kröger. Er gehörte als Zementmüller zu den Männern der ersten Stunde im Zementwerk Bomke-Bleckmann am heutigen Cemex-Standort am Kollenbach. Sein Konterfei ist ebenfalls in der Dauerausstellung in Köttings Mühle zu besichtigen. Die Betreiber des Zementmuseums wiesen am Rande der Übergabe darauf hin, dass das Haus von Mai bis Oktober wieder an jedem ersten Sonntag im Monat jeweils von 14 bis 17 Uhr sowie ansonsten nach Vereinbarung für Besucher geöffnet ist.

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