Sternsinger bringen den Kindern Hilfe
Bild: Himmel
Mit ihrer Spende erfreute (v. l.) Kornelia Recker die Sternsinger Luke Beverungen, Konstantin Wiebe und Johannes Walpurgius.
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Die 61. Aktion Dreikönigssingen stand unter dem Motto „.Segen bringen, Segen sein. Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit“. Im Fokus standen dabei behinderte und arme Kinder, denen mit den Spenden eine Therapie finanziert werden soll, die sonst nur den reichen Menschen vorbehalten wäre.

Bereits die erste Haustür öffnete sich für die drei Jungen. Denn sie wurden schon erwartet. Nach dem gesungenen Lied „Stern über Bethlehem“ steckte Kornelia Recker den fleißigen Sammlern Geld in die Dose und löste damit ein strahlendes Lächeln aus.

Insgesamt nahmen 76 Kinder und junge Erwachsene der Kirchengemeinde St. Franziskus an zwei Tagen in den drei Ortsteilen Neubeckum, Vellern und Roland weite Wege in Kauf, um Gutes zu tun. Ausgerüstet mit Kreide, Aufklebern, einer Notfallnummer, einem Ausweis sowie einer Sammelbüchse schwärmten in Begleitung Gleichgesinnter auch in Beckum junge Christen in den Stadtteilen aus, um den Bürgern zudem noch Segenswünsche zu übermitteln.

Mit dem Gedicht „Wir kommen aus dem Morgenland“ auf den Lippen warben die Nachfolger von Kaspar, Melchior und Balthasar ebenfalls um Solidarität für die Kinder mit Handicap. In ihren Kirchengemeinden waren die jungen Christen beispielsweise anhand von Filmen intensiv auf ihre Aufgabe vorbereitet worden.

Während des Aussendungsgottesdienstes rückte Pastoralreferentin Birgitta Grothenhoff ein Therapiezentrum in Lima in den Mittelpunkt. Das Spendenaufkommen in der St.-Franziskus-Gemeinde betrug im Vorjahr 7156,56 Euro. Nun darf man auf das Ergebnis der Sammelaktion in diesem Jahr unter dem Dach des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“ gespannt sein.

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