Strahlender Apfelsonntag lockt Gäste an
Kurt Fichtner ließ Annette Hartmann nicht nur die rote Renette probieren. Für die Oelderin versuchte er eine alte Apfelsorte zu bestimmen, die sie extra mitgebracht hatte.

Sogar mit dem Fahrrad hatten sie weite Strecken in Kauf genommen, um möglichst viel über das vitaminhaltige Obst zu erfahren. Den Interessierten nahezubringen, wie delikat unverfälschter Saft aus Bioobst ist, daran hatte Agraringenieur Kurt Fichtner seinen Spaß. Der Ablauf der Entstehung des naturtrüben Saftes vom Waschenvorgang über die Apfelpresse bis hin zum trinkbereiten Saft fand beim Publikum viel Beachtung.

Am Verkaufsstand des Laakenhofs kamen zudem alle Käseliebhaber auf ihre Kosten. Die Beckumer Marmeladenmanufaktur „Kesselzauber“ stellte ihre Produkte am Ladenzentrum vor. Bratapfelmarmelade aus frischen Äpfeln, gerösteten Mandeln, Rosinen, etwas Zimt und Vanille sowie einem kleinen Schuss Rum erwies sich als der Renner bei den den Kunden während des Probierens. Auch in den Bäckereien und Cafés liefen die Geschäfte richtig gut. Ein Stück Apfelkuchen mit Sahne? Wer konnte da schon widerstehen? Gut gesättigt hieß es dann wieder in Schwung zu kommen. Diese Botschaft kam auch bei den Jüngsten an. Beim Toben auf dem Bungee-Trampolin vor dem Ladenzentrum kamen Jungen wie Mädchen ordentlich ins Schwitzen. Ihr Gehirn trainierten Klein und Groß am Bauhof der Sinne mit „Physik zum Anfassen“. Gleich nebenan gab Uwe Heslinga denen die Möglichkeit, ihre Geschicklichkeit an selbstgebauten Holzspielen zu testen, die den Nervenkitzel lieben. Ein gutes Auge und eine ruhige Hand benötigte, wer sich auf Dianas Spuren beim Armbrustschießen auf dem Platz der Städtepartnerschaft begab. Bunte Gesichter in den schönsten Farben zauberte Diana Lillemannstöns vom Team „Luft und Farbe“ in die Gesichter ihrer kleinen Fans. Und während sich auf dem Mini-Motodrom vor dem Rathaus auch weibliche Rennfahrer in spe übten, hatten deren Eltern die Möglichkeit Neubeckums Geschäfte zu inspizieren. Selbst erste Karnevalsstoffe und bunte Perücken lagen bereits aus. Die Einzelhändler warteten mit schönen Angeboten auf. Mode für Herbst und Winter konnte von 13 bis 18 Uhr beim Bummel durch doie Ortsmitte in Augenschein genommen werden.

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