TV beschenkt sich mit toller Sportgala
Die Turnerinnen des TV Beckum zeigten sich am Boden und am Balken in Topform.

Die Gratulanten aus der näheren und weiteren Umgebung hatten samt und sonders Darbietungen im Gepäck, die den Begriff „Turnerei“ als unzureichend erscheinen lassen. Natürlich, das hatte alles mit Körperbeherrschung und Kraft zu tun, aber eben auch mit Gefühl, mit künstlerischem Ausdruck und bisweilen auch mit Humor.

Die Gastgeber versteckten sich dabei keineswegs. Im ersten und zweiten Teil des vom Maike Wiemann und Rebekka Bednorz in der Rolle des Clown-Duos „Kata“ und „Strophe“ munter moderierten Programms zeigte der weibliche Turnernachwuchs des TV am Boden und am Balken tolle Choreografien. Atemberaubend fiel der Auftritt der Rhönradgruppe vom Dortmunder TuS-Wellinghofen aus, bevor die vierköpfige Rock-’n’- Roll-Formation vom RRC Münster die Beine fliegen ließ.

Nicht nur dazu gab es mitreißende musikalische Begleitung. Die „Pader Skipper“ zeigten mit ihrem Rope-Skipping, das Seilchenspringen auch eine höchst sportliche Beschäftigung sein kann. Zur Überwindung der Schwerkraft traten anschließend die Break-Dancer der Gruppe „Osnabrooklyn“ aus Osnabrück an. Da hieß es schon ganz genau hinschauen, wollte man die wirbelnden Bewegungen auch nur halbwegs mit bloßem Auge nachvollziehen.

Die Darbietung der Reck- und Barrenturner vom TuS Leopoldshöhe musste auf den Showteil nach der Pause verschoben werden, weil die Sportler im Stau gesteckt hatten und verspätet eintrafen. Das Warten lohnte sich aber: Die Turner zeigten an den Geräten und am Boden Übungen auf höchstem Niveau. Etwas fürs Auge boten die Werler „Wallabies“ mit einem turbulenten Hexentanz, der bei aller Verspieltheit akrobatische Fähigkeiten enthüllte. Und auch das Damen-Quartett aus Isselhorst, das rhythmische Sportgymnastik zeigte, wusste mit anmutiger Darbietung zu bezaubern. Die Trampolinturner vom SV Brackwede setzten zu spektakulären Flügen an, bevor am Ende das Duo Piti aus Hannover mit kraftvoll-maskulinem Ausdruckstanz den Schlußpunkt unter ein Programm setzte, das dank vieler Meister ihres sportlichen Fachs zum Erlebnis geriet.

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