Theaterschüler: Debüt mit „Ruby Hood“
Das Ghetto der Stadt ist das Versteck von Ruby Hood und ihrer Bande.

Aus Robin wurde dabei Ruby, aus dem Sheriff von Nottingham die Polizeichefin, die im Auftrag von Prinzessin Johanna Schutzgelder erpressen sollte. Die Geschichten um Robin Hood wurden zu einem modernen Märchen. Denn märchenhaft ist es schon, wenn eine Prinzessin, eine Polizeichefin, Schutzgeldeintreiber und eine Ricarda Löwenherz auf eine Banden-Anführerin namens Ruby Hood treffen. Die lebt mit ihren Mitstreiterinnen im Ghetto der Stadt, kämpft für soziale Gerechtigkeit und muss dazu noch besagte Ricarda Löwenherz aus ihrer Gefangenschaft befreien.

Der Leiter der Stage School, Frank Rossa, ließ seine Schülerinnen nach Herzenslust auf der Bühne ihr Wesen und Unwesen treiben. Ließ sie erste Ergebnisse dessen darbieten, was sie in ihrer Theaterschule erarbeitet hatten. So kam zur gewöhnlichen Premierenstimmung bei einer Erstaufführung noch die Anspannung des Bühnendebüts eines Ensembles.

Damit wurden die neun jungen Frauen aber recht gut fertig. Ziel erreicht: Freude am Theaterspielen stand den Akteurinnen förmlich ins Gesicht geschrieben. Gut, dass Frank Rossa als Spielleiter die Zügel locker ließ. Denn so konnten die Neun ausleben, was sie in ihren Rollen empfanden, ohne zu straff reglementiert zu werden. So gelang es dem Ensemble für eine gute Stunde, sein Publikum amüsant zu unterhalten. Dabei zeigten sich Talente, die Erwartungen auf mehr erweckten.

Der Beifall an diesem Spätnachmittag für diese Gesamtleistung ist Ansporn, weiterzumachen. Auch wenn wie in jeder Schule das Lernen nicht immer ein leichtes Vergnügen ist. Aber dann steht man ja wieder auf der Bühne. Dann spürt man erneut den Beifall des Publikums. Dann merkt man erneut: Diese Anstrengung hat sich gelohnt.

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