Trauerhalle: Spende sichert Finanzierung 
Direkt am vorgesehenen Bauplatz für die Trauerhalle auf dem Friedhof Elisabethstraße überreichte Sparkassen-Vorstand Jürgen Wenning (l.) den Scheck über 11 500 Euro an Propst Rainer B. Irmgedruth.

Schon seit rund zwölf Jahren, so bilanzierte Propst Rainer B. Irmgedruth, bemüht sich die Stephanusgemeinde um die Schaffung einer Trauerhalle auf dem städtischen Friedhof Elisabethstraße. Mit der Zuwendung der Sparkasse Beckum-Wadersloh sei nun die letzte Finanzierungslücke geschlossen.

Lange hatte es gedauert, bis sich die Gemeinde nach mehrfacher Abänderung der Pläne mit der Stadt auf ein Konzept geeinigt hatte. Dem stimmten die Ratsgremien Ende 2016 auch zu. Die Ausschreibungen für den Bau der von Architekt Franz-Josef Schüttler geplanten gläsernen Halle mit Pultdach führten allerdings zunächst nicht zum Erfolg. Denn die Angebote enthielten „horrende Summen“, wie der Propst schilderte. Also wurde die Ausschreibung noch einmal wiederholt. Ergebnis: 190 000 Euro wird der Bau kosten, 25 000 Euro mehr als bei Abstimmung der Planung vor gut zwei Jahren.

Seinerzeit hatte die Stadt Beckum dem Entwurf bereits zugestimmt. Und zwar auf der Grundlage der Übereinkunft, dass die Halle, die Platz für eine durchschnittliche Trauergemeinde bieten wird, komplett aus Spendengeldern finanziert und nach ihrer Errichtung auf der kommunalen Friedhofsfläche als Schenkung an die Stadt übertragen wird. Die wiederum soll künftig für die Unterhaltung zuständig sein. Etwa 3000 Euro jährlich werden dafür aufzubringen sein.

Wie Irmgedruth gestern beim Termin mit Sparkassen-Vorstand Jürgen Wenning erklärte, muss die Planung für die Trauerhalle nun noch einmal durch den Rat. Dann kann gebaut werden auf der zentralen Freifläche am Mittelweg des Friedhofs. Im April oder Mai, so der Wunsch des Propstes, könnten die Arbeiten endlich in Angriff genommen werden.

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