„Twin Cable Beckum“ nimmt Fahrt auf
Bild: Krogmeier
Der Baubeginn für die Wasserskianlage „Twin Cable Beckum“ ist erfolgt, davon konnten sich die Besucher beim offiziellen ersten Spatenstich auf dem Gelände am Tuttenbrocksee überzeugen.
Bild: Krogmeier

Der Steg vom „Festland“ zur Insel ist bereits fertiggestellt. Erste Fundamente für das Lagergebäude sind gesetzt. Auf der Insel, hier starten die Wasserski-Sportler künftig zu ihren flotten Runden auf dem See, werden mit einem „schwimmenden“ Bagger mächtige Rohre in den Boden gebracht. In Kürze liefert die renommierte Fachfirma Rixen Cableways aus Dachau die eigentliche Anlage an, um sie vor Ort sachgerecht zu montieren.

„Wir benötigen noch etwa drei Monate, bis die Anlage fertiggestellt ist“, machte Jochen Menzel, einer der Investoren der Wasserskianlage, vor Ort deutlich. Durch den langen Winter habe man eine Verzögerung von etwa zwei Monaten in Kauf nehmen müssen, so dass die ursprünglich Ende Mai geplante offizielle Eröffnung der Anlage nicht machbar sein wird. „Wir freuen uns, dass wir diesen schönen See in Beckum für unseren Sport gewinnen können“, machte Menzel auch im Namen seiner Partner Michael Mäder, Heinrich Körper und Martina Zeuner deutlich.

„Wir wollen unseren Sport in die Breite tragen, dazu ist dieser tolle See mit der Anbindung an die Autobahn 2 super geeignet“, stellte Menzel fest. „Wir haben hier die Chance, Freizeitmöglichkeiten besonders für Jugendliche zu schaffen“, stellte Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann mit Freude über den Baubeginn fest, „heute ist ein guter Tag für die Stadt Beckum.“

Es werde am Tuttenbrock gelingen, sowohl den gerade bei jüngeren Menschen beliebten Sport Wasserski als auch das Badevergnügen möglich zu machen. „Wir hoffen auf einen Start noch in diesem Sommer“, blickte der Bürgermeister optimistisch in die Tuttenbrocksee-Zukunft. Er wies auch darauf hin, dass die Stadt Beckum zurzeit einen Rundwanderweg anlegt, auf dem Besucher künftig den kompletten See umwandern können. An vielen Stellen ist dann das Wasser direkt zu erreichen. „Dieser Weg ist nahezu fertiggestellt“, machte Strothmann deutlich.

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