Umgehungsstraße nimmt weitere Hürde
Bild: Grünebaum
Der Erörterungstermin für den Neubau der Bundesstraße 58 (Ortsumgehung Beckum) fand am Mittwoch in der Aula der Antoniusschule statt. Ulrich Michael, Verkehrsdezernent für die Bezirksregierung Münster, führte durch die Versammlung.
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Der Erörterungstermin für das Planfeststellungsverfahren für den Neubau der Bundesstraße 58 (Ortsumgehung Beckum) fand in der Aula der Antoniusschule statt. Dabei kamen die Träger öffentlicher Belange zu Wort. Zur Diskussion standen außerdem die Einwendungen der Naturschutzverbände. Ulrich Michael, Verkehrsdezernent für die Bezirksregierung Münster, führte durch die Versammlung.

Das Ergebnis entsprach schließlich den Erwartungen: „Durch Überarbeitung der Pläne konnte den Einwendungen entsprochen werden“, betonte Ulrich Michael. Damit sei man „ein Stückchen weitergekommen.“ Eine Entscheidung ergeht allerdings erst nach Prüfung im Planfeststellungsbeschluss. Zu erwarten sei diese in der zweiten Jahreshälfte, wie Ulrich Michael nach der Sitzung der „Glocke“ mitteilte.

Zu den Eckdaten des geplanten Großprojektes: Die Umgehungsstraße soll eine Verbindung zwischen der Stromberger und der Neubeckumer Straße mit Anbindung an die Autobahn herstellen. Damit würde sie den Verkehr in der Innenstadt, insbesondere die Zement- und die Neubeckumer Straße, entlasten. Der anbaufreie Teilabschnitt hat eine Länge von 3,75 Kilometern. Die Gesamtbreite mit Bankett und Randstreifen soll zwölf Meter betragen. Sieben Brücken sind vorgesehen, darunter eine Überführung von B 475 und der Oelder Straße sowie Unterführungen von Werkstraßen von Phoenix und Cemex. Der Flächenbedarf beträgt ungefähr 25,09 Hektar.

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