„Unkaputtbare“ Schätze auf Rädern
Mit einer Fahrt durch den Südkreis starteten die Oldtimer-Freunde des Deutschen Roten Kreuzes in den letzten Tag ihres Bundestreffens in Neubeckum.

Seit Mittwoch hatte sich Neubeckum in ein Mekka der Freunde der alten Schätzchen verwandelt – und zwar bei strahlendem Sonnenschein. Viele von ihnen reisten gleich mit der ganzen Familie an. Denn familiär sollte es sein. Und so campte man im Wohnwagen oder Zelt vor der Roncallischule.

Dort wurden die Lebensretter von den Frauen des Arbeitskreises Sozialarbeit des DRK-Ortsvereins Neubeckum verpflegt. Der DRK Kreisverband Warendorf-Beckum hatte zu der Großveranstaltung eingeladen. Die letzte Zusammenkunft dieser Art fand 1999 in Ahlen und Neubeckum statt. Diesmal oblag die Verantwortung ganz dem Neubeckumer Ortsverein.

Organisator Uwe Kleinschmidt und seine Mitstreiter starteten bereits vor einem Jahr mit den Planungen. Soviel Vorlauf ist nötig, damit am Ende alles klappt. Der Beckumer Stadtverwaltung ist Kleinschmidt dankbar, dass die notwendigen Dinge schnell und unkompliziert zu regeln waren. Auch Hausmeister Dietmar Alteruthemeyer galt das Lob des Organisators.

Der Samstag stand im Zeichen einer Ausstellung der historischen Fahrzeuge auf dem Neubeckumer Rathausvorplatz. Teilnehmer aus ganz Deutschland und den Niederlanden präsentierten 38 Fahrzeuge aus den Anfängen der 50er-Jahre bis Mitte der 90er-Jahre. Die ganze Palette der Fahrzeugtypen vom Citroën, über den „Barkas“ aus der ehemaligen DDR bis hin zum Hanomag war hier blank geputzt aufgereiht. „Unkaputtbar“, erklärte Uwe Kleinschmidt mit Stolz. Denn an diesen Fahrzeugen könne man noch selber schrauben.

Im Rathaussaal drehte sich alles um die Geschichte des DRK, von seiner Gründung bis heute – einschließlich der Entwicklung im Fahrzeugbau und Transportbereich sowie der medizinischen Geräte und des Verbandszeugs. Die Exponate hatte Jürgen Reuter als Kenner der Historie der rotkreuzgeschichtlichen Sammlung in Bad Lippspringe entnommen. Er erklärte seinen interessierten Gästen jedes Details. Uniformen von anno dazumal konnten zudem bestaunt werden.

Vor der Schau hatten die Rotkreuzler am Samstagmorgen mit ihren Paradeautos eine Tour durch den Südkreis unternommen. Von Neubeckum aus ging es über Vorhelm und Enniger vorbei an blühenden Rapsfeldern Richtung Stromberg und Wadersloh. Und auch die Beckumer Einwohner konnten sich am Anblick der Fahrzeuge erfreuen.

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