Verbraucherzentrale entschuldigt sich
Bild: dpa
Die komplizierten Verflechtungen bei der Errechnung des Strompreises führten zu einer Studie mit falschen Werten.
Bild: dpa

Trotz der Korrektur am Abend des gleichen Tages erschienen am Dienstag jedoch in mehreren regionalen Medien die unkorrekten Daten. Thomas Henrichmann, Vertriebsleiter der EVB, hatte bereits am Montagnachmittag auf „Glocke“-Nachfrage versichert, die Zahlen entbehrten jeder Grundlage. Die spätere Pressemitteilung der Verbraucherzentrale bestätigte die Aussage. Ein Rechenfehler eines Energiedienstleisters hatte zu dem Fehler im Datenbankmaterial geführt.

Thomas Henrichmann führte am Dienstag Gespräche mit Medienvertretern, um eine Richtigstellung zu erreichen. Was die Verbraucherzentrale angeht, behielten sich Geschäftsführung und Aufsichtsrat alle Optionen offen, meinte der Vertriebschef. „Ein fader Beigeschmack bleibt“, sagte Henrichmann rückblickend im Gespräch mit der „Glocke“. Schließlich hätten zahlreiche verärgerte Kunden angerufen und Aufklärung gefordert. Der Information dieser Bürger hat Henrichmann Priorität eingeräumt. Am Dienstag meldeten sich allerdings nur noch wenige Kunden, während das tägliche Geschäft bei der Energieversorgung Beckum wieder Fahrt aufnahm.

SOCIAL BOOKMARKS