Versteigerung: Roller bleibt in Garage
Bild: Eggert
Zum Ersten, zum Zweiten...Nur wenige Bürger nahmen am Samstag an der Versteigerung im Bürgerbüro teil. Martina Stengel und Günter Pöppmann taten ihr bestes, um Fundstücke erfolgreich zu versteigern.
Bild: Eggert

Nur einer dieser Gegenstände eignete sich ganz und gar nicht für diese sichere Aufbewahrung: ein Motoroller. Der war am Samstag in der Tiefgarage des Rathauses zu besichtigen, sah etwas verwahrlost aus und stand zu einem Mindestgebot von 50 Euro zur Versteigerung. Das klang verlockend. Die Sache hatte aber mehrere Haken: Fundstücke haben keine Papiere. Und natürlich fehlte dem guten Stück der Zündschlüssel. Deshalb wusste man nicht einmal, ob der Motor auch lief. Obwohl das Straßenverkehrsamt zusagte, für einen möglichen neuen Besitzer alle Formalitäten für die Wiederinbetriebnahme zu regeln, wurde kein Gebot abgegeben.

Mehr als die Hälfte des des Schmucks, der nach dem Roller angeboten wurde, erging es genauso. Die Anfangsgebote der Fundstücke, Uhren, Halsketten, Ringe und Armbänder lagen zwischen einem und 265 Euro. „Eine müde Auktion ist das heute“, sagte Günter Pöppmann unzufrieden. Nur wenige Besucher gaben Gebote ab, überwiegend im Bereich von Anfangsgeboten zwischen einem und zehn Euro. „Da ist kein Geschäft zu machen. Da lohnt der Aufwand kaum“, meinte Pöppmann. So wanderte der überwiegende Teil der Tüten mit weiterhin herrenlosem Schmuck in den Safe zurück. Vielleicht sieht man sie im Herbst wieder, wenn es erneut heißt: „Zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten“.

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