Verwaltung befürwortet Schwertskulptur
So soll die Schwertskulptur an der Hammer Straße nach den aktuellen Plänen aussehen. Die auf der Fotomontage dargestellte Rosenbepflanzung ist lediglich beispielhaft.

Zur Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Demographie, Umwelt- und Naturschutz am kommenden Dienstag liegt eine Beschlussvorlage auf dem Tisch, nach der der Aufstellung einer Nachbildung des Schwertes aus dem Beckumer Fürstengrab zugestimmt werden soll.

Der vorgeschlagene Ort, so heißt es in der Begründung, basiert auf der Nähe zum Fürstengrab, das 1959 in unmittelbarer Nachbarschaft freigelegt wurde. Das Ringknaufschwert, so zeigt sich die Verwaltung überzeugt, war ein Symbol der Auszeichnung und stellt das „markante Zeichen einer Epoche“ dar, das in der einschlägigen Literatur erwähnt und gewürdigt wird.

Der erste Entwurf des Heimat- und Geschichtsvereins, der eine Edelstahl-Skulptur vorsah, ist noch einmal überarbeitet worden, wie  weiter aus der Vorlage hervorgeht. Danach soll die Schwertklinge schwarz-braun patiniert werden und lediglich zu etwa zwei Dritteln aus dem Boden ragen. Damit nähere sich die Darstellung dem heutigen Zustand des Originals an. Das gilt auch für den künstlerisch gestalteten Griffbereich, der wie das echte Schwert blattversilberte und -vergoldete Partien aufweist und so den Ringknauf als wesentliches Merkmal besonders erkennen lässt. Die Gesamthöhe der Schwertskulptur liegt bei etwa drei Metern.

Das Gestaltungselement des Kreisverkehrsplatzes soll – in Anlehnung an frühmittelalterliche Zeit – als Friedensgruß für Besucher der Stadt wirken und gleichzeitig auf den außerordentlichen archäologischen Fundort nebenan verweisen. Die Kosten für die Aufstellung des Schwertes, der der Landesbetrieb Straßen.NRW bereits zugestimmt hat, übernimmt der Heimatverein, während sich für die gärtnerische Gestaltung des Platzes ein örtliches Unternehmen zunächst für drei Jahre als Sponsor gefunden hat

SOCIAL BOOKMARKS