Volksbank zahlt 6,5 Prozent Dividende
Olympiasieger Michael Groß wurde von den Vorständen der Volksbank Beckum-Lippstadt auf der Vertreterversammlung in Lippstadt begrüßt. Das Bild zeigt (v. l.) Stefan Hoffmann, Markus Büchs, Michael Groß, Jörg Deutschmann und den Aufsichtsrats-Vorsitzenden Jochen Brink.

Auch der Vorschlag zur Verwendung des Jahresüberschusses von 4,5 Millionen Euro fand die Zustimmung der Vertreterversammlung, teilte die Bank mit. 6,5 Prozent Dividende schüttet die Volksbank aus. Knapp 1,7 Millionen Euro werden somit ihren Konten gutgeschrieben. Zudem werden die Rücklagen gestärkt.

Erneut in den Aufsichtsrat gewählt wurden Heinz-Josef Demandt, Rüdiger Gockel, Thomas Schlüter, Heinrich Schulze-Düllo und Dr. Klaus Wessel. Der besondere Gruß vom Aufsichtsratsvorsitzenden und Versammlungsleiter Jochen Brink in der Eröffnung der gut besuchten Versammlung in der Aula des evangelischen Gymnasiums Lippstadt galt den Vertretern für die rund 48 000 Mitglieder sowie dem diesjährigen Gastreferenten Michael Groß. Der frühere Weltrekordschwimmer und Olympiasieger sprach zum Thema „Sport und Kommerz – wie Millionen bewegt werden“.

Im Mittelpunkt des Interesses stand der Bericht des Vorstandes. Vorstandsvorsitzender Stefan Hoffmann freute sich dabei, durchweg gute Zahlen präsentieren zu können. Dank der vor vier Jahren beschlossenen Fusion sei „der Grundstein für den Erhalt einer leistungsstarken und mittelstandsorientierten Volksbank Beckum-Lippstadt gelegt“.

Die wesentlichen Bilanzzahlen im Einzelnen: Das gesamte Kundengeschäft stieg kräftig um 7,1 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro. „Wir haben unsere Marktanteile weiter ausgebaut“, berichtete Hoffmann. Die Bilanzsumme erhöhte sich um 4,2 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. Mit einem Zusagevolumen für Kredite in Höhe von 431 Millionen Euro sei man der maßgebliche Finanzversorger für die Menschen und Unternehmen in der Region. Die Kundeneinlagen wuchsen um 6,2 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Auch im Dienstleistungs- und Vermittlungsgeschäft war die Volksbank erfolgreich unterwegs.

Das Fazit von Hoffmann war jedoch trotz der Erfolgszahlen der Bank mit Blick auf die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen von Moll-Tönen durchzogen. „Auch wir leiden unter dem niedrigen Zinsniveau“, verdeutlichte der Vorstandsvorsitzende. Daneben nannte der Bankchef die Bereiche Regulatorik und Digitalisierung als größte Herausforderungen der Bank, die „gewaltig auf die Profitabilität drücken“, wie Hoffmann erklärte.

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