Weihnachtsrock rundet Feiertage ab
Bild: Stutenbäumer
Die alternative Rockband „Transcend Theory“ aus Münster nutzte die Chance, ihre rockige Musik im Jugendtreff „Altes E-Werk“ in Beckum den zahlreichen Musikfreunden zu präsentieren.
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Dass sich das Aufstellen eines wieder einmal abwechselungsreichen Musikprogramms lohnt, zeigte sich in der Begeisterung der Zuschauer. Diese waren von der Stimmung positiv überrascht. So wie auch Niklas Eckrodt, der den „Weihnachtsrock“ zum ersten Mal besuchte. „Ich würde immer wieder kommen“, bestätigte er im Gespräch mit der „Glocke“.

Überwiegend junge Bands, die sich erst vor kurzem zusammengefunden haben, gestalteten den Abend, so zum Beispiel „Silent days before“ aus Soest. Sie machen seit etwa einem Jahr gemeinsam Musik und hatten am Mittwoch erst ihren zweiten öffentlichen Auftritt. „Da wir viele Ideen haben, werden wir demnächst eine professionelle Demo aufnehmen und auf jeden Fall wieder nach Beckum kommen. Uns hat es Spaß gemacht“, stellte die 32-jährige Leadsängerin der Band, Tanja Meierhenrich, fest.

Dass gerade erst ins Geschäft gekommene Bands, so auch die alternative Rockband „Transcend Theory“ aus Münster, die Chance bekommen, ihr Talent zu beweisen, bestätigte Miriam Funk der „Glocke“. Sie ist Mitglied des Veranstaltungsteams. „Wir möchten jungen Bands eine Plattform bieten, auf der sie sich präsentieren können“, machte sie deutlich. Zudem seien der „Weihnachtsrock“ und gerade das Datum des 26. Dezember die perfekte Möglichkeit, Bekannte in Beckum wieder zu sehen, die sonst in anderen Städten studieren.

Warum das Festival so gut besucht ist, weiß sie genau: „In Beckum gibt es sonst keine Musikveranstaltungen in dem Genre“, erklärte Funk. Gefördert wurde die Veranstaltung von der Sparkasse Beckum-Wadersloh. Darauf, dass die Erfolge der meisten Bands von sozialen Netzwerken abhingen, machte Michael Hogrebe von der Band „Bitchery Bay“ deutlich. Sie traten ebenso im „E-Werk“ auf und bewegten die Musikfans erfolgreich zum Mitrocken. „Facebook ist unser Kapital. Gerade dadurch werden wir bekannt“, sagte der Sänger.

Komplettiert wurde das Programm durch die aus Hattingen stammende Trash-Metal-Band „Polaris“, die, wie auch die anderen Gruppen, eine mitreißende Show purer musikalischer Leidenschaft präsentierte.

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