Wer darf städtische Gebäude nutzen?
Räumlichkeiten in städtischen Gebäuden wie zum Beispiel der Ratssaal in Neubeckum, können für nicht-kommerzielle Zwecke genutzt werden. Es gelten jedoch strenge Richtlinien.

 Die Richtlinie gilt für den Sitzungssaal des Rathauses Neubeckum, die Aula der Antoniusschule und der Gesamtschule Ennigerloh-Neubeckum sowie für die Mensen der Gesamtschule und des Kopernikus-Gymnasiums, für Schulen und Schulhöfe sowie für die beiden Stadtteilzentren Freizeithaus Neubeckum und Altes E-Werk Beckum.

Private Partys sind untersagt

Diese Örtlichkeiten sind in erster Linie für widmungsgemäße Zwecke nutzbar. Die Richtlinie gewährt die Nutzung darüber hinaus aber auch für nicht-kommerzielle kulturelle, soziale, gesellschaftliche, sportliche, kirchliche, religiöse sowie politische Zwecke. Die Nutzung der jeweiligen Sanitäreinlagen ist mit eingeschlossen.  Dürfen also künftig in städtischen Gebäuden wilde Partys gefeiert werden? Nein, denn die Nutzung ist für Privatveranstaltungen wie Geburtstagsfeiern, Jubiläen und Hochzeiten sowie für Veranstaltungen mit überwiegend kommerziellem Charakter untersagt.

Vereine und Parteien sind nutzungsberechtigt

Berechtigt sind hingegen Beckumer Vereine, Verbände, Organisationen, Gewerbetreibende, Freischaffende und Freiberufliche mit Niederlassung im Stadtgebiet, Fraktionen der im Rat der Stadt Beckum vertretenden Parteien, Wählervereinigungen, Institutionen des Kreises Warendorf sowie Blutspendedienste. Auch für Typisierungsaktionen stehen die Räumlichkeiten offen.

Gebühren gelten nicht für alle

Festgelegt ist auch, wie viel das Mieten der jeweiligen städtischen Gebäude kostet. Zahlen muss aber nicht jeder. Von den Kosten befreit werden Fraktionen des Rats der Stadt Beckum und fraktionslose Ratsmitglieder im Rahmen von Tätigkeiten, die unmittelbar mit dem Mandat in Zusammenhang stehen. Ebenso kostenlos ist die Nutzung für gemeinnützige Vereine, die ihren Sitz in Beckum haben, für Träger und Vereine der Sozial- und Jugendhilfe sowie für nicht gewerblich tätige Kultur- und Bildungseinrichtungen und für Blutspendedienste. Auch für das Ausrichten von Typisierungsaktionen fällt keine Gebühr an. Wer nicht zu dieser Gruppe gehört, zahlt in der Regel einen Grundbetrag von 100 Euro, wobei ab der fünften Stunde zusätzlich zehn Euro je angefangener Stunde hinzukommen. Günstiger ist mit jeweils 50 Euro Grundgebühr die Disco des Freizeithauses Neubeckum sowie der dortige Kinosaal. Ein Raum in einem Stadtteilzentrum kostet 20 Euro. Die Richtlinie beinhaltet weitere Aspekte, die die Nutzung, die beantragt werden muss, regeln.

Wer Informationen benötigt, meldet sich unter  02521/29104.

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