Werner Marschel in Windeseile Kaiser
Bild: Himmel

Von seinem Sohn Sebastian Marschel und Julian Knaup getragen, nahm Kaiser Werner I. (Marschel) die Glückwünsche seiner Schützenbrüder und –schwestern entgegen.

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Seiner Insignien beraubt und mit Blessuren versehen, lag der Aar um 13.55 Uhr schon am Boden. Und kein anderer als Werner Marschel hatte diesen Coup gelandet. Die Frohnatur fieberte seit 2004, da er die Königswürde erlangte, diesem hochgesteckten Ziel entgegen. Wie von Geisterhand geführt, katapultierte der Fahnenoffizier den letzten Span des Federviehs mit dem 162. Schuss von der Stange - bei Kaiserwetter versteht sich. 

Von seinem Sohn Sebastian und Julian Knaup getragen, nahm der 57-jährige Familienvater anschließend die Glückwünsche seiner Schützenbrüder und –schwestern entgegen. Der Zimmermann geht nun als Kaiser Werner I. mit Königin Jutta I. (Schlechter) an seiner Seite in die Annalen des Schützenvereins ein.

Nach diesem Spektakel eine Throngesellschaft zusammenzustellen, war eine der leichtesten Übungen. Mit Birgit Marschel und Jochen Schlechter, Carsten und Anja Forthaus, Jörg und Lydia Sickmann, Marc Lillmanstöns und Sylvia Schweins, Günter und Ina Komoll, Peter und Anke Neumann sowie Markus und Nadine Feder standen die Paare schnell bereit - ebenso das Hofmarschallpaar Guido und Kathrin Markowski.

Rund 40 Schützen hatten beim Vogelschießen Schlange gestanden und ihr Bestes gegeben. Beim Wettstreit um die Insignien hatten Frank Wenke (Krone), Frank Elbracht (Zepter) und Reinhold Mirchel (Reichsapfel) die Nase vorn. Neben Werner Marschall kämpften gleich drei weitere Aspiranten um Amt und Würden. Karsten Gundlach, Arno Wille und Jochen Schlechter blieb das Glück, den finalen Schuss setzen zu können, allerdings versagt. Am morgigen Sonntag, zum Ausklang des dreitägigen Festes, ermitteln die Jungschützen ab 14 Uhr ihre neue Majestät.

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