Wieder vier Sterne für das Höxberg-Hotel

Grund zur Freude hat Hoteldirektor Christian Grochdreiss: Zum zweiten Mal erhielt das Haus auf dem Höxberg vier Sterne.

Der für sein Haus maßgebliche Fachmann des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) war vor einigen Tagen zu Gast auf dem Höxberg. Unangemeldet, versteht sich. „Da schlägt das Herz schon ein bisschen höher“, schmunzelt Grochtdreiss. Eineinhalb Stunden lang nahm der Experte das Haus genau unter die Lupe, bestätigte schließlich das Vier-Sterne-Niveau des Hotels. 417 Punkte standen am Ende zu Buche, 17 mehr als beim vorigen Mal, als das Höxberg-Hotel erstmals den First-Class-Rang zuerkannt bekam.

 Es sind eine Fülle von Kriterien, die beim Hotel-TÜV abgeklopft werden, wie der Manager berichtet. Raumangebot, Einrichtung, Service, Freitzeitangebot und Tagungsmöglichkeiten sind nur einige der Aspekte. Der Check geht bis hin zur Helligkeit der Leuchten im Zimmer, der Qualität der Handtücher oder der Vollzähligkeit der kleinen Helfer im Bad. Denn Kleinvieh macht auch Mist: Wattestäbchen, Duschhaube, Nähset oder Schuhputzschwämmchen bringen jeweils einen Punkt, erklärt Grochtdreiss. Auf das Vorhandensein eines Restaurants wird natürlich auch geachtet, die Küche aber nicht dezidiert bewertet. Dafür gibt es wieder andere Sterne – die des Guide Michelin.

 Gerade für Privatbetriebe, die nicht wie große Hotelketten von internationalem Renomee zehren, ist nach Grochdreiss' Worten die Klassifizierung wichtig, die den Kunden verlässliche Orientierung bietet. Jedenfalls in Deutschland. In ausländischen Touristenhochburgen haben Sterne nicht den gleichen Stellenwert, sind teils selbst verliehen und damit nicht sehr aussagekräftig.

In der Dehoga-Klassifizierung geht es übrigens noch ein Treppchen höher. Fünf Sterne – Luxusklasse – strebt man auf dem Höxberg aber nicht an. Denn dafür müssen Pagen am Eingang und der Room-Service 24 Stunden parat stehen. Und das passt in Beckum schlicht nicht ins Konzept.

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