Wohnbauplanungen in größerem Stil
Aus dem Dornröschenschlaf geweckt werden soll das 5000-Quadratmeter-Grundstück am Everkeweg. Der Eigentümer möchte es komplett neu bebauen.

Konkret geht es unter anderem um das Grundstück Everkeweg 13. Das hat eine Ausdehnung von immerhin 5000 Quadratmetern und ist mit einer nicht mehr bewohnten Villa bebaut. Wie  Uwe Denkert, für Stadtplanung zuständiger Fachbereichsleiter, berichtete, bat der Eigentümer des Areals darauf hinzuweisen, dass er beabsichtigt, das Grundstück „vollständig neu zu bebauen“. Nach Einschätzung der Verwaltung wäre für die Umsetzung der Pläne die Änderung des bestehenden Bebauungsplans Nr. 42 „Everkeweg“ erforderlich. Worum es bei der Entwicklung der Fläche genau geht, möchte der Eigner in einer der nächsten Bauausschusssitzungen erläutern, wie Denkert ankündigte.

Deutlich größer noch als das Areal am Everkeweg ist die seit jeher für Wohnbebauung vorgesehene Fläche zwischen Göttfricker Weg und Rosenbaumweg. Die bislang unbebauten Grundstücke liegen im Geltungsbereich des Bebauungsplans Nr. 37 „Südring“ und weisen eine Gesamtfläche von rund 37 000 Quadratmeter auf. Auch sie sollen nach dem Willen des Eigentümers nun einer Bebauung zugeführt werden. Wie Denkert vor dem Ausschuss erklärte, ist auch in diesem Fall damit zu rechnen, dass aufgrund der Änderung rechtlicher Rahmenbedingungen seit Aufstellung des Bebauungsplans im Jahr 1983 sowie „geänderter Nutzungsvorstellungen“ ein Änderungsverfahren durchgeführt werden muss. Auch in diesem Fall hat der Eigentümer angekündigt, sein Vorhaben zeitnah im Bauausschuss vorzustellen.

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