Wohnprojekt am Everkeweg nimmt Fahrt auf
Aus dem Dornröschenschlaf wird die Villa am Everkeweg in Beckum nicht mehr erwachen. Nach dem Abriss entstehen auf der Fläche vier Mehrfamilienhäuser.

Dieses Projekt hat jetzt die nächste Hürde genommen. Einstimmig sprachen sich die Kommunalpolitiker im Stadtentwicklungsausschuss dafür aus, den vorhabenbezogenen Bebauungsplan öffentlich auszulegen. Auf dem 5000 Quadratmeter großen Grundstück östlich des Everkewegs, zwischen der Augustin-Wibbelt-Straße und der Straße „Im Lehmkühlchen“, entstehen 40 Wohneinheiten – die beiden nördlichen Gebäude nehmen den Entwürfen nach jeweils acht und die beiden südlichen jeweils zwölf Wohnungen auf.

Trotz der Verdichtung soll eine hohe Wohnumfeldqualität gewährleistet werden. Entsprechend wird eine Tiefgarage gebaut. Anwohner der Straße „Im Lehmkühlchen“ hatten im vergangenen Jahr ganz genau hingehört, als es um die Gebäudeform und Grenzabstände zu ihrem eigenen Zuhause ging. Bei der Projektvorstellung betonte Architekt Oliver Spiekermann, dass sich die Gebäude in das städtebauliche Umfeld einfügen würden. Der Bereich nördlich des Plangebiets ist an der Straße „Im Lehmkühlchen“ mit eingeschossigen Kettenhäusern / Gartenhofhäusern bebaut. Die vier Baukörper sollen optisch in jeweils zwei Wohnkomplexe gegliedert werden, die mittig über ein Treppenhaus miteinander verbunden werden. Das soll die Struktur der nördlich angrenzenden Nachbarbebauung im Kettenhausstil aufgreifen.

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