Zehn Bands rocken in zehn Lokalen
Bild: Zwehn
Die Besucher des Beckumer Kneipenfestivals, hier im „Café Seifenplatz“, waren begeistert von den zehn Bands. Allerdings wurden weniger Gäste als in den Vorjahren gezählt.
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Die Fans folgten gezielt Musikrichtungen mit unterschiedlich hohen Dezibelzahlen. Bereits vor den Türen gab es aufgrund der Lautstärke einen Einblick über die drinnen gespielten Richtungen.

Auffallend jedoch waren die unterschiedlich hohen Besucherfrequenzen: Im „Café Seifenplatz“ brachte die Band „Goosebumps“ mit Songs von Amy Winehouse und Coldplay ein volles Haus. Wer jedoch zu fortgeschrittener Stunde gegen 23 Uhr im Kolpinghaus auf die Band „The Cube“ traf, den erwartete fast ein Privatkonzert: Nur wenige Gäste lauschten oder tanzten zu dem guten Mainstream-Repertoire der Band. Zwischenfazit: Ganz so voll wie in den vergangenen Jahren war es nicht überall.

Die Band „Jukebox“ schaffte im „Westfälischen Hof“ mit einer gehörigen Portion Drive und Herzblut Atmosphäre und Schweißperlen auf der Stirn und interpretierte Musiktitel aus den letzten Jahrzehnten der Rock- und Popgeschichte. Nicht weniger lebhaft ging es im „Pütt“ zu: „Kuprat & Becker“ waren bei vielen Kneipenhoppern der heimliche Favorit: Auf engstem Raum wurde zu den Songs von Bruce Springsteen und Bob Marley getanzt. „Echt gut, hier passt einfach alles“, befand David Braun aus Beckum und klatschte begeistert zum Takt des „Königs von Deutschland“ mit.

Leichtes Spiel hatte auch die Beckumer Band „Without Mind“ im „Mythos“ mit ihren größtenteils selbst geschriebenen Songs. Im Bistro „Renaissance“ erwies sich der „Piano Man“ aus Lübeck als virtuoser Interpret am Digitalflügel. Auf Zeitreise begab sich das Publikum mit den „Timetravellers“, die bei Samson mit Songs der 1960er- und 1970er-Jahre für tollen Groove sorgten.

Ein Duo das ebenfalls richtig rockte, waren „Hotte und Bass Mass“, die bei „Stiefel“-Jürgens pure Spielfreude vermittelten. Im „Pulverschoppen“ spielten „Good Taste“ mit Hits von Klaus Lage oder Barry White, wiederum vor kleiner Publikumskulisse. Heimspiel dagegen für „Tinnef und Urt“: In der „Quelle“ verlieh die Beckumer Band Liedern wie „Ring of Fire“ oder „Fiesta Mexicana“ eine eigene Note. Und das kam gut beim Publikum an.

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