Zehn Obstbäume in den Boden gebracht
Bild: Krogmeier
An der Wetterschutzhütte am Werse-Radweg weist ein Schild auf die vom Industrieverein gespendeten Bäume hin. Am Mittwoch waren (v. l.) Werner Ruploh (Zweiter Vorsitzender), Auszubildende Melanie Hegemann, Monika Fränzer von der Stadt Beckum und Auszubildender Fabian Dudda vor Ort im Einsatz.
Bild: Krogmeier

Die Bäume wurden vom Verein Beckumer Industrie gespendet und von Auszubildenden der heimischen Industriefirmen in den Boden gebracht Mit Handschuhen und Spaten ausgerüstet machten sich die zehn Auszubildenden am frühen Mittwochvormittag auf den Weg in Richtung Werse. Ziel war die neue Wetterschutzhütte, die etwa auf halber Strecke zwischen Beckum und Ahlen ihren Platz direkt am Werse-Radweg gefunden hat. Hier startete die gemeinsame Baumpflanzaktion, in die die Azubis der Mitgliedsfirmen vom Verein Beckumer Industrie eingebunden waren.

Unter der Regie von Norbert Menke von der Nabu-Naturschutzstation Münsterland und Monika Fränzer, Mitarbeiterin im Fachdienst Umwelt und Grün der Stadt Beckum, wurden standortgerechte heimische Obstbäume wie der Gravensteiner-Apfel, die Hauszwetschge oder die Rote Sternrenette in den Boden gebracht.

„Wir wollen die Kulturlandschaft bereichern und Wegränder als Lebensräume und Rückzugsgebiete für Tiere und Pflanzen schaffen“, machte Norbert Menke vor Ort deutlich. Der Naturschutzbund möchte zudem mit solchen Aktionen die Menschen dafür begeistern, sich für die Natur einzusetzen.

Im Bereich rund um die Wetterschutzhütte werden in der kommenden Woche übrigens weitere 45 heimische Obstbäume von der Stadt Beckum angepflanzt.

Für Attraktivität des Standorts einsetzen

Seit mehr als zehn Jahren setzt sich der Verein Beckumer Industrie, das ist ein Verbund aus 15 heimischen Industrieunternehmen, aktiv für die Stärkung und Weiterentwicklung des Standorts Beckum ein. Die IHK Nord-Westfalen unterstützt bereits seit März 2011 die Akzeptanz-Offensive „Industrie – Gemeinsam. Zukunft. Leben“. Deren Ziel ist es, innerhalb der nächsten fünf Jahre das Bewusstsein der Bürger für die Bedeutung der Industrie als Fortschritts- und Beschäftigungsmotor zu stärken.

„Wir haben im Rahmen dieser Akzeptanzoffensive bereits im vergangenen Jahr ähnliche Aktionen durchgeführt und werden auch im nächsten Jahr weitere vorsehen“, sagte Franz-Josef Bütfering, Vorsitzender des Vereins Beckumer Industrie. In diesem Rahmen machten sich gestern die Auszubildenden der Firmen Phoenix Zementwerke Krogbeumker, Beumer Maschinenfabrik, Knapheide Hydraulik-Systeme, Thyssen-Krupp Polysius, ITEC, Blumenbecker und Eternit an die Arbeit.

SOCIAL BOOKMARKS