Zentrallabor sichert Standort Beckum
Bild: Krogmeier
Im neuen Zentrallabor des Beckumer St.-Elisabeth-Hospitals werden künftig auch (v. l.) Laborleiter Poulose Chakkalakal, Ursula Schrulle und Annegret Kalläne (Stellvertretende Leiterin) ihren Arbeitsplatz finden.
Bild: Krogmeier

Das  Krankenhaus stellt damit weitere Weichen für eine erfolgreiche Arbeit am Standort Beckum. „Das neue Zentrallabor steht bereits kurz vor der Fertigstellung“, erläuterte  Verwaltungsdirektor Dr. Jan Deitmer im Gespräch mit der „Glocke“. Die Einrichtung hat  im Kellerbereich des Innenhofes in der ehemaligen Küche des Krankenhauses ihren Platz gefunden. „Das ist für uns ein sehr guter Standort“, machte Deitmer unter anderem mit Blick auf die zentrale Lage im Haus und den direkten Zugang zum Fahrstuhl deutlich.

Zwei Anlässe habe es für die Zukunftsinvestition gegeben, führte der Verwaltungsdirektor weiter aus. Zum einen sehe die neue Konzeption des Zentrallabors vor, das hier künftig für drei Krankenhäuser gearbeitet wird. Neben dem St.-Elisabeth-Hospital sind dies das St.-Franziskus-Hospital in Ahlen und die Barbara-Klinik in Hamm-Heessen. Zum anderen habe das bisherige alte Labor seinen Platz unter dem alten Bettenhaus. Und das wird bekanntlich voraussichtlich ab Ende dieses Jahres abgerissen, um Platz für die neue Geriatrie und einen geplanten Wahlleistungsbereich zu schaffen.

 Bereits Ostern sollen Laborleiter Poulose Chakkalakal und sein Team in die neuen Laborräume umziehen. Auf rund 240 Quadratmetern gibt es für die insgesamt 16 Mitarbeiter beste Arbeitsbedingungen. Kernpunkt wird ein großer Hauptarbeitsbereich sein, über dem eine Lichtkuppel für Tageslicht sorgt. In diesem Raum werden neben den vorhandenen auch drei neue Geräte ihren Platz finden. Zudem gibt es Bereitschafts- und Aufenthaltsraum, Büro des Leiters und sanitäre Einrichtungen.

 „Wir können hier alle Parameter in einem Raum untersuchen“, machte Chakkalakal deutlich. Das schaffe für die Mitarbeiter gute Arbeitsbedingungen und sorge für kurze Wege. Finanziert wird der Bau des neuen Zentrallabors übrigens aus Mitteln, die aus dem Konjunkturpaket II geflossen sind.

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