10.000 Euro für guten Zweck erradelt
Bis zu 800 Kilometer lang sind die Touren, die Karl-Heinz Sternberg einmal im Jahr für den guten Zweck durch die Pyrenäen führen.

55 Jahre ist Sternberg alt. Geboren wurde er in Beelen, hat dort die Schule besucht und später die Fachoberschule in Warendorf.

Danach erfolgte ein Studium in Paderborn, Nottingham und London. Doch Sternberg kommt immer wieder gern in seinen Heimatort zurück und besucht Freunde und Familie. So auch kürzlich anlässlich eines Klassentreffens in der ehemaligen Von-Galen-Schule. Dabei erfuhr „Die Glocke“ viel über seine Spendenaktion für krebskranke Kinder. Karl-Heinz Sternberg arbeitet und wohnt inzwischen in London und Frankfurt. Schon als Jugendlicher war er sozial engagiert. Intensiv arbeite er in der Jugendarbeit der katholischen Kirchengemeinde mit, leitete eine Kindergruppe, unterstützte die Ferienlager und setzte sich für soziale Projekte mit ein.

Gerne erinnert er sich an diese Zeit in Beelen zurück. Beruflich arbeitet Sternberg seit 15 Jahren bei einer Firma, die global maßgeblich das Internet mit aufgebaut hat. „Mir geht es gut, auch wenn es manchmal Stress gibt“, sagt er und schmunzelt. „Mein Leben ist sprichwörtlich bewegend“, führt er aus und erinnert sich an seine Schulzeit: „Ich war eine Niete in Fremdsprachen, und nun spreche ich mehr Englisch als Deutsch, zudem ganz gut Französisch, Italienisch und Niederländisch.“

Es begann damit, dass sein Vertriebsleiter für Europa im Jahr 2008 vorgeschlagen hatte, eine Radtour über die Pyrenäen zu machen. Dies nahm Karl-Heinz Sternberg zum Anlass, sich für eine gute Sache sponsern zu lassen. „Und da das alles sehr erfolgreich, aber auch äußerst anstrengend und sportlich war, habe ich dann auch in den Folgejahren teilgenommen.

Die Tour selbst trägt den Namen Red Lantern Tour, abgeleitet von der Tour de France, bei der der letzte Fahrer das rote Licht trägt. „Wir sind dann in diesem Jahr auch die Strecke der Tour de France in den Pyrenäen gefahren,“ sagt Karl-Heinz Sternberg und freut sich, dass er mit diesem Hobby und dank zahlreicher Sponsoren so viel Hilfe leisten konnte.

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