118 Pullover für Kinder in Not
Bild: Wiengarten
Die fleißigen Frauen konnten 33 Decken, 118 Pullover, 114 Paar Socken, 64 Paar Handschuhe, 108 Schals und 95 Mützen auf den Weg nach Rumänien bringen.
Bild: Wiengarten

Bereits seit mehreren Jahren werden die Pakete mit den Strickwaren der Warendorfer „Aktion Kleiner Prinz“ zugeführt, die die Kleidung mit Hilfstransportern in das Land bringen. „Wir haben wieder einmal ein stolzes Ergebnis zustande gebracht“, so Maria Hustert, die einen genauen Überblick hat, was alles gefertigt wurde. Es konnten 33 Decken, 118 Pullover, 114 Paar Socken, 64 Paar Handschuhe, 108 Schals und 95 Mützen eingepackt werden.

Vor einigen Jahren hatte Maria Hustert schon einmal ausgerechtet, dass rund 3300 Rollen Garn verbraucht wurden. Dieses Mal müsste es ungefähr die gleiche Anzahl gewesen sein. Zusätzlich konnten acht große Kartons mit getragener Kleidung gepackt werden. Bei dieser Menge an Kleidungsstücken kann man sich gut vorstellen, dass die Hände der Frauen sich bei ihren Treffen unendlich viel bewegt haben, um diese zu stricken. Der Name der Gruppe rührt noch aus der Zeit, in der Handarbeiten für Menschen mit Lepraerkrankung gestrickt wurden.

Auch Pfarrer Norbert Happe stattete den fleißigen Frauen einen Besuch ab, ebenso Bürgermeisterin Elisabeth Kammann. Beide dankten ihnen für ihren ehrenamtlichen Einsatz. Klaus Chmiel von der „Aktion Kleiner Prinz“ war ebenfalls gekommen und nahm die Sachspenden entgegen. Er überbrachte den Dank des Vereins und freute sich über das jahrelange Engagement. Gemeinsam ließ man die Aktion Revue passieren und genoss Kaffee, Kuchen und Schnittchen.

Besonders bedanken möchten sich die Frauen bei allen Bürgern, die sich in irgendeiner Form an dem umfangreichen Wollsortiment beteiligt haben, seien es Wollspenden oder sogar fertig gestrickte Produkte. „Damit wir Frauen vom Leprastrickkreis noch lange dieses Projekt unterstützen können, benötigen wir stets Wolle“, so Koordinatorin Maria Hustert, und sie ergänzt: „Über Spenden würden wir uns freuen.“ Wer also noch Wollreste oder Strickwaren unentgeltlich zur Verfügung stellen kann, kann diese im Pfarrbüro, Osthoff, abgeben. Ebenfalls können sich dort interessierte Frauen melden, die Lust haben, bei dem Kreis mitzuarbeiten.

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