49 Denksportler vier Tage am Zug
Bild: Sulz
Schachfreunde aller Altersklassen spielten beim Pfingstturnier in der Axtbachhalle gegeneinander.
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Dabei waren die Denksportler in zwei Spielklassen unterteilt: In der ersten bewegten erfahrene Spieler (darunter Teilnehmer auf dem Niveau der zweiten Bundesliga) die Figuren, in der zweiten kämpften Amateure, Gelegenheitsspieler und Jugendliche um den alles entscheidenden Zug.

Faire Sportler

Turnierleiter und Schiedsrichter Dieter Hofene – letzterer Tätigkeit musste er Dank des meist freundschaftlichen Umgangs der Spieler untereinander so gut wie nie nachgehen – freute sich über die gute Resonanz bei den Beelener Schachtage: „Dieses Jahr ist die Teilnehmerzahl zwar etwas zurückgegangen, wir sind trotzdem zufrieden. Um Pfingsten herum sind viele Schachturniere. Daher freuen wir uns auch sehr, dass viele Spieler jedes Jahr wieder zu uns kommen.“ Etwa zwei Drittel der Teilnehmer seien „Dauergäste“ in der Axtbachhalle, wo das Turnier jedes Jahr stattfindet. Für den Aufbau, die Bewirtung und alle anderen Rahmenbedingungen sorgten die „Schachfreunde Beelen“ komplett in Eigenregie. „Wir kommen ganz ohne Sponsoren aus. Das war uns immer wichtig“, sagte Hofene, der im Verein das Amt des Jugendwartes inne hat. „Der Verein ist dadurch über die Jahre zusammengewachsen. Wer hier hilft, der bleibt auch“, freute sich der Turnierleiter. Das Teilnehmerfeld war auch in diesem Jahr wieder bunt gemischt, was durch das Attribut „offenes“ Turnier gewährleistet wird. Das bedeutet, dass jeder, der Lust und Spaß am Schachspiel hat, teilnehmen darf.

Gemischte Gruppe

Unter den 49 Spielern waren 15 Jugendliche und zehn Senioren zu finden. Einer der jüngsten Spieler war Marius Schemmann. Der zwölfjährige Warendorfer spielt in der Jugendmannschaft des Beelener Vereins und war durch seinen Vater vor vier Jahren zu diesem Hobby gekommen. Bei den Beelener Schachtagen trat er zum dritten Mal an. Ein paar Jahre geht Herbert Malchow bereits der Denksportart nach. Mit 83 Jahren war er nicht nur der älteste Spieler bei diesem Pfingstturnier, sondern dazu derjenige mit der weitesten Anreise. Aus der Nähe von Goslar stammend, ging er als Favorit ins Rennen.

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