579 Kleidungsstück für Rumänien
Bild: Rath
Fleißig waren die Frauen des Beelener Strickkreises. Ihre gestrickten Kleidungsstücke wurde von Klaus Chmiel von der „Aktion Kleiner Prinz“ abgeholt und nach Rumänien geschickt.
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Für den guten Zweck treffen sich die Beelenerinnen unter Leitung von Maria Hustert alle vier Wochen nachmittags im Pfarrheim, um dringend benötigte Kleidung für Kinder und Familien in Rumänien zu stricken. Seit etwa zehn Jahren holt Klaus Chmiel von der „Aktion Kleiner Prinz“ die Kleidung mit einem Anhänger ab, um sie für die Reise nach Rumänien vorzubereiten. „In Rumänien wird oft gegen die Menschenrechte verstoßen“, bedauert Chmiel. Auch sei es keine Ausnahme, dass beispielsweise Roma und Sinti weder Pass noch eine feste Unterkunft besäßen.

In Satu-Mare angekommen, wird die Strickware auf zwei Wegen an die Bevölkerung verteilt: Während ein Teil der Kleidung direkt an Einrichtungen wie Kinderheime und Krankenhäuser geht, wird der andere Teil in sogenannten Sozialgeschäften für kleines Geld an bedürftige Menschen verkauft. „Das Geld, das dabei eingenommen wird, fließt wiederum in soziale Einrichtungen“, erklärt der Vorsitzende der „Aktion Kleiner Prinz“. Die heimische Wirtschaft würde dabei nicht zu Schaden kommen. Schließlich seien die Menschen dort so arm, dass sie sich die Kleidung aus dem Einzelhandel gar nicht erst leisten könnten. Seit geschätzt 25 Jahren lassen die Frauen die Nadeln bereits für den guten Zweck klappern. Dass sie durch die Zusammenarbeit mit der Warendorfer „Aktion Kleiner Prinz“ genau wissen, wo ihre Arbeit ankommt, freut die Beelenerinnen ganz besonders.

 Bis zum Dezember treffen sich die Mitglieder, die sich über Unterstützung freuen, ab jetzt wieder an jedem ersten Mittwoch im Monat, um bedürftigen Menschen ein Geschenk zu machen. Dann geht der nächste Kleidungstransport nach Rumänien.

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