Abkürzung bald stundenweise gesperrt?
Die Straße Osthoff wird saniert. Sie wird von vielen Autofahrern vor allem in den Morgenstunden als Abkürzung genutzt. Ob die Durchfahrt stundenweise gesperrt werden kann, will die Verwaltung prüfen lassen.

Sie empfehlen dem Rat unter anderem, den gemeindlichen Zuschuss zur Finanzierung der Offenen Ganztagsschule weiterhin auf 760 Euro pro Kind und Jahr festzulegen sowie weiter am Förderprogramm des Landes zur Förderung der sozialen Arbeit an Schulen in einem Rahmen von 13 Wochenstunden teilzunehmen („Die Glocke“ berichtete).

Um den Endausbau der Straße Osthoff durchführen zu können, muss der Haushaltsansatz für die Finanzierung – im Haushalt waren 98 000 Euro eingestellt worden – um 47 000 Euro erhöht werden. „Wir empfehlen, dass für die Finanzierung die liquiden Haushaltsmittel verwendet werden und diese entsprechend des abschließenden Abrechnungsergebnisses überplanmäßig bereitgestellt werden“, erklärte Bürgermeisterin Elisabeth Kammann. Diesem Vorschlag stimmten die Ausschussmitglieder einstimmig zu.

Zudem berichtete Kammann über eine bereits durchgeführte Anliegerversammlung mit den Nachbarn des Osthoffs. Dort sei neben die Planungen für die Sanierung auch die Beitragsbeteiligung vorgestellt worden. Auf Nachfrage von Bettina Sander (Grüne Liste) zu einem verkehrsrechtlichen Antrag, die Durchfahrt von der Greffener Straße über den Osthoff zu verbieten, bezog Kammann Stellung. Dieser Antrag sei bereits im Jahr 2008 gestellt und bei mehreren Ortsterminen und Verkehrsmessungen durch die zuständige Straßenverkehrsbehörde auf Umsetzung geprüft worden. „Man hat uns von einer generellen Sperrung abgeraten“, so Kammann, die betonte, dass nicht die Gemeinde zuständig für die Aufstellung von Verkehrszeichen sei, sondern die entsprechende Kreisbehörde. Dennoch wolle die Verwaltung weiter das Gespräch mit dem Straßenverkehrsamt suchen, um überprüfen zu lassen, ob eine stundenweise Sperrung – vor allem in den Morgenstunden mit hohem Verkehrsaufkommen – möglich sei. Bei einem Ortstermin am 18. Mai soll geprüft werden, ob dieses Vorhaben rechtlich möglich ist oder eine andere Lösung gefunden werden muss.

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