Auf Dieselspur ins Schleudern geraten
Foto: Polizei
Der Unfall führte zu Behinderungen im morgendlichen Berufsverkehr.
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Aufgrund von Gegenverkehr scherte der Warendorfer ein und geriet mit seinem Wagen auf einer Dieselspur ins Schleudern. Dabei driftete das Auto bis auf die angrenzenden Schienen und blieb dort stehen. Der 35-Jährige verletzte sich leicht und wurde von Rettungskräften zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Das Auto wurde mit einem Kran von den Schienen gehoben und abgeschleppt. Der bei dem Verkehrsunfall entstandene Schaden wird auf 4000 Euro geschätzt. Die Bundesstraße und auch die Bahnstrecke waren in dem Abschnitt für fast zwei Stunden gesperrt. Im morgendlichen Berufsverkehrs kam es laut Polizei zu Verkehrsbeeinträchtigungen. An der Unfallstelle war auch die Freiwillige Feuerwehr Beelen im Einsatz.

Die Dieselspur, auf der das Auto ins Schleudern geraten war, erstreckte sich über mehrere Kilometer auf der Bundesstraße 64 vom Kreis Gütersloh kommend bis Beelen und weiter über die Kreisstraße 18 und die Bundesstraße 513 nach Sassenberg. Dort stellten Polizisten das Verursacherfahrzeug im Industriegebiet fest.

Es handelte sich um ein Lastwagen-Gespann, das ein 33-jähriger Bulgare fuhr. Der Mann gab gegenüber den Polizeibeamten an, dass er bereits vor einigen Tagen den gleichen Defekt hatte. Dazu sei eine Fachfirma herausgekommen und habe den Schaden behoben.

Für die Reinigung der Fahrbahn wurde eine Spezialfirma alarmiert, die auf der Strecke mehrere Stunden damit befasst war, die Ölspur zu beseitigen.  Als weitere Maßnahme wurde in dem betroffenen Bereich die zulässige Höchstgeschwindigkeit vorübergehend reduziert.

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