Auf Halbinsel die Seele baumeln lassen
Bilder: Inderlied
Erholung und Entspannung: Inmitten der Sitzecke am Rosenbeet fühlen sich Rita und Reinhold Havelt sichtlich wohl.
Bilder: Inderlied

 „In meinem Garten gibt es mehrere Blickfänge“, berichtet Reinhold Havelt. An verschiedenen Stellen hat der 64-Jährige Sitzecken errichtet. Mal in der Sonne, mal im Schatten der Birken, mal in einem Meer aus Rosen, mal am Teich – „Man kann hier mit einem Buch in der Hand die Seele baumeln lassen“, sagt der Hausherr.

Ein knapp 45 Quadratmeter großer Teich, der mit 40 000 Liter Wasser gefüllt ist, empfängt den Besucher gleich an der Terrasse. Ein lautes Platschen – einer von insgesamt 30 Kois schnappt an der Wasseroberfläche nach Futter. Außerdem tummeln sich noch zwei 1,20 Meter große Störe in der künstlich angelegten Wasserstelle.

Zwei Libellen schweben über der Uferbepflanzung, und von einer steinernen Sitzbank auf der Halbinsel kann man im Schatten entspannen. Hinter der Rasenfläche wird die idyllische Lage des Grundstücks erst richtig deutlich. Eine mannsgroße Engelsstatue gibt den Blick frei. „Das Tor zur Natur“, nennt Reinhold Havelt diese Stelle in seinem Garten. In der Ferne ist ein Bauernhof zu erkennen, davor ein Wäldchen und eine Wiese. Dort seien im Frühjahr und Herbst Rehe, Fasane und Eichhörnchen zu beobachten, verrät Havelt. „Das ist dann wie eine Naturbühne“, sagt der gelernte Bäcker, der als Außendienstmitarbeiter tätig war. Untermalt wird die Szenerie von lautem Gezwitscher der Vögel, bei Dunkelheit verbreiten versteckte Leuchten mit ihrem goldig, rötlichen Schein eine geheimnisvolle Atmosphäre.

An den weiß und violett blühenden Rhododendron-Sträuchern laben sich die Bienen, der rote Klatschmohn gibt am Wegesrand seine farbige Visitenkarte ab und die Iris öffnet langsam ihre Knospen. „Wenn auch noch die Rosen blühen, gibt das einen wahnsinnigen Duft“, berichtet der Beelener. Zehn Jahre lang hat er stetig seine Anlage erweitert. Davor hatte Reinhold Havelt nicht viel mit seinem 600 Quadratmeter großen Garten am Hut. „Der war für die Erholung vom Stress da“, hat der 64-Jährige seine Meinung geändert. „Heute als Rentner kann man ihn genießen

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