Bahnübergang in Beelen nicht vor 2013 fertig
Bild: Evers
Weil Schranken fehlen, wird ein Bahnübergang in Beelen per Hand abgesichert.
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Eigens dafür abgestellte Mitarbeiter der Bahn spannen per Hand zweimal in der Stunde den Übergang ab. In zwei Schichten täglich, an sieben Tagen in der Woche. Wie es heißt, kostet die Maßnahme die Bahn 7000 Euro im Monat. „Die komplette Kreuzung muss umgebaut werden“, sagt Johann. Das Projekt befinde sich derzeit in der Planungsphase.

Wie Johann erläutert, werde es separate Abbiegespuren geben, die in ihren Dimensionen auch für den Lkw-Verkehr ausgelegt seien. Es könne sein, dass im Zug der Erweiterung der Kreuzung Grundstücke gekauft werden müssten, was erfahrungsgemäß Zeit koste.

Als besonderes Ärgernis wird von Autofahrern die Ampelschaltung an dem Bahnübergang gesehen. Sobald die Bahnmitarbeiter die Gleise absperren, kommt auch der Durchgangsverkehr auf der Bundesstraße 64, der die Gleise Richtung Oelde gar nicht überqueren will, nicht weiter.

Klaus Brandenburg vom Landesbetrieb Straßen.NRW kennt den Zustand und kann keine Besserung ankündigen. Änderungen an der Schaltung der Ampelanlage müssten im Rahmen einer Planänderung vom Eisenbahn-Bundesamt genehmigt werden. Das sei eine zeitaufwändige Angelegenheit, die mindestens so lange dauere wie das Warten auf den Umbau der Kreuzung.

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