Beelenerin legt freiwilligen Endspurt ein
Zusammen mit weiteren Läufern und Radfahrern ist Katharina Große Halbuer bei einem Spendenlauf für Südafrika an den Start gegangen – mit Erfolg.

Gemeinsam mit anderen Läufern und Radfahren hatte sich die junge Beelenerin das Ziel gesetzt, innerhalb von 14 Tagen von Aachen nach Kapstadt virtuell zu laufen und Spenden für den Verein Ubomi zu sammeln („Die Glocke“ berichtete). 

Ubomi ist ein deutsch-südafrikanischer Verein, der sich für benachteiligte Kinder und Jugendliche in Kapstadt einsetzt und momentan die Lebensmittelversorgung vieler Familien in Khayelitsha, einem Armutsviertel in Kapstadt sicherstellt.

Anfang Mai sind die knapp 100 Teilnehmer gestartet, im Laufe der zwei Wochen beteiligten sich aber immer mehr Personen an dem Spendenlauf. Zuletzt bestand die Gruppe aus 252 Läufern und Radfahrern.

„Wir sind super gestartet und konnten jeden Tag knapp 1000 Kilometer zurücklegen“, berichtet Katharina Große Halbuer. So motiviert hatte die Gruppe die 12 560 Kilometer bis nach Kapstadt bereits am Freitagabend zurückgelegt, so dass ihre zusätzlichen Kilometer am Sonntag eigentlich nicht mehr nötig waren. Die Teilnehmer des Spendenlaufs waren sich aber einig, dass sie in den verbliebenen Tagen weitere Kilometer laufen und fahren wollen, um möglichst viele Spenden zu sammeln. Insgesamt 15 041 Kilometer kamen so bis zum Ende des Projekts zusammen.

„Ich bin total überwältigt, dass wir über die zwei Wochen so motiviert geblieben sind und sogar, nachdem wir Kapstadt erreicht haben, noch mehr als 2000 zusätzliche Kilometer beitragen konnten“, freut sich Katharina Große Halbuer, die auch einige ihrer Freunde anspornen konnte, sich zu beteiligen. Ihr persönliches Ziel von 40 Kilometern konnte die 27-Jährige dabei ebenfalls übertreffen.

„Es hat ein wenig Disziplin und Muskelkater gekostet, aber ich bin insgesamt 46 Kilometer gelaufen“, erzählt die Beelenerin nicht ohne Stolz.

Viel Rückhalt für die Aktion

Katharina Große Halbuer, die die Gegebenheiten vor Ort kennt und auf die momentane Situation in Südafrika aufmerksam machen möchte, freut sich über positive Rückmeldungen, die sie bisher bekommen hat. „Ich bin froh, aus meinem Umfeld so viel Anteilnahme und Rückhalt für die Aktion zu bekommen“, freut sie sich.

Jetzt hoffen Katharina und die Initiatoren des Laufes auf viele Spenden, um für weitere Familien die Versorgung mit Grundnahrungsmitteln sicher zu stellen, um den Kindern und Jugendlichen, mit denen Ubomi normalerweise arbeitet, eine warme Mahlzeit am Tag zu ermöglichen.

Gerne können Spender Katharina Große Halbuer für ihre Anstrengung belohnen und pro gelaufene Kilometer einen Betrag festlegen, den sie spenden möchten. Wer sich beteiligen möchte, kann dies über das Spendenkonto: Ubomi e.V., Sparkasse Hannover, IBAN: DE95 2505 0180 0910 3547 40 mit dem Stichwort „run2southafrica4southafrica“ tun. Weitere Informationen zum Verein Ubomi und zum Spendenlauf gibt es auf der Webseite https://www.ubomi.net. Interessierte können das Projekt auch über die sozialen Netzwerke Facebook und Instagram verfolgen – unter @ubomi_net.

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