Bürgerbus steht ganz oben auf Wunschliste
Ein Bürgerbus, wie bereits in Hoetmar und Warendorf eingeführt, wünscht sich ein Großteil der Beelener Bürger, die an der Fragebogenaktion der Zukunftswerkstatt teilgenommen haben.

Wie ein Bürgerbus organisiert und realisiert werden kann, will die Zukunftswerkstatt in ihrer nächsten Sitzung am 16. März ab 18.30 Uhr im Haus Heuer mit Queenie Zmaczynski (Zweckverband Bus Münsterland) diskutieren. Ideen für mögliche Fahrstrecken gab es am Montag schon viele: Als „bedarfsorientierter Bürgerbus“ könnte er Fahrgäste beispielsweise aus den Bauerschaften zur nächsten Bushaltestelle und wieder zurückbringen. Zudem könnte er die von vielen Beelenern vermisste „Querverbindung“ nach Beckum, Harsewinkel oder Ennigerloh realisieren und somit eine Ergänzung zur vorhandenen Schienenstrecke sein.

 Klar wurde, dass es zur Realisierung eines solchen Angebots eine Menge ehrenamtlicher Helfer braucht. Dass es an solchen nicht mangeln könnte, hatte Verena Schulte-Sienbeck (Kreis Warendorf) zu Beginn der Zukunftswerkstatt-Sitzung verdeutlicht. 208 der im Rahmen der Fragebogenaktion „Älter werden in Beelen“ befragten Bürger hatten angegeben, sich vorstellen zu können, sich für Senioren zu engagieren. „Das sind 41 Prozent und ein großes Potenzial, das man gewinnen kann“, betonte Schulte-Sienbeck.

Neben den 208, die sich ehrenamtlichen Einsatz für Senioren zukünftig vorstellen können, engagieren sich bereits schon jetzt 50 Teilnehmer der Fragebogenaktion. Über die große Beteiligung freute sich auch Bürgermeisterin Elisabeth Kammann. „550 Fragebögen sind zurückgesandt worden. Das ist eine Quote von 41 Prozent.“ Aufgabe – nicht nur der Zukunftswerkstatt – sei es nun, die „aufschlussreichen Antworten“ in zukunftsorientierte Seniorenpolitik zu wandeln und damit die Lebensqualität aller Bürger vor Ort zu verbessern.

Ideen und Anregungen dafür hatten die Teilnehmer der Fragebogenaktion reichlich gegeben – die Wünsche reichten vom Schwimm- oder Wassergymnastikangebot bis hin zum Spielenachmittag, einem Treffpunkt für ungezwungene Unterhaltungen oder dem Wunsch nach mehr und vielfältigerem kulturellen Angeboten.

Mehr dazu in der Mittwochsausgabe der „Glocke“.

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