Bürgermeisterin kämpft um Sekundarschule
Bild: Stempfle
Wie es um den Teilstandort der Sekundarschule Sassenberg in Beelen weitergeht, ist noch unklar. Fakt ist, dass die nötige Zahl von 50 Anmeldungen noch nicht erreicht wurde.
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Wie viele Schüler genau sich in Beelen für die Sekundarschule entschieden haben, dass wollte Bürgermeisterin Elisabeth Kammann im Gespräch mit der „Glocke“ nicht genau benennen. Der Grund dafür: „Das Verfahren befindet sich weiterhin im Fluss“, betonte die Erste Bürgerin der Axtbachgemeinde.

Um die weiteren Möglichkeiten der Gemeinde abzustimmen, den Teilstandort in Beelen doch noch errichten zu können, hat Kammann am Montagnachmittag die ersten Gespräche mit Sassenbergs Bürgermeister Josef Uphoff und der Bezirksregierung Münster geführt. Unter anderem wurde dort erstmals die Frage einer Ausnahmeregelung für Beelen erörtert.

Doch bevor die beantragt werden kann, heißt es für Eltern, Schüler und Gemeindeverwaltung erst einmal: abwarten bis zum Ende der Woche. Weil nur noch wenige Schüleranmeldungen fehlen, um die erforderlichen 50 komplett zu machen, hofft Kammann auf verspätete Nachzügler. Spätestens am Freitag sollen weitere Gespräche mit der Bezirksregierung stattfinden.

Trotz der, laut Kammann, „schwierigen Situation“, sei die Gemeinde „auf einem guten Weg“. Viel habe man in den vergangenen Wochen geschafft und auf die Beine gestellt, „um für die Beelener Kinder ein gutes Schulangebot zu gewährleisten“. Dazu kommt ein besonderer Ansporn: „Die Eltern haben uns mit der Anmeldung der Viertklässler ihr Vertrauen geschenkt“, betonte Kammann, die weiter um den Schulstandort Beelen kämpfen will.

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