Dank für eine Woche ungetrübten Ferienspaß
Bild: Wiengarten
Fröhliches Probeliegen: (v. l.) Antonia Steiling, Salome und Helena Holmer testen ihren Schlafplatz in der Axtbachhalle auf Bequemlichkeit.
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Jetzt galt es für die Kirchengemeinde St. Johannes Baptist, die Trägerin der Maßnahme ist, die großartige Arbeit anzuerkennen.

Der Pfarreirat mit seinem Vorsitzenden Ulrich Schlingmann an der Spitze sowie Pfarrer Norbert Happe und Pastoralreferentin Lena Hox grillte für das ehrenamtlich tätige Team.

Ulrich Schlingmann, selbst jahrelang Betreuer bei der Kinderferienwoche, fungierte dabei als Grillmeister. In einer kurzen Ansprache lobte er die Arbeit, stellte das große Engagement der jungen Leute heraus und würdigte den sechstägigen Einsatz zum Wohle der Beelener Kinder. „Die Woche ist großartig gelaufen“, so seine Einschätzung, die sich mit dem Fazit der Betreuer deckte.

Deutlich mehr als 500 Teilnahmen wurden während der Woche gezählt. Unter den Kindern gab es „Stammgäste“, „Wiederholungstäter“ aber auch einige, die nur zu ausgesuchten Programmpunkten kamen. Für das nächste Jahr wird allerdings überlegt, beim Ausflug keinen Freizeitpark mehr anzusteuern. Eine Alternative könnte der Besuch einer Freilichtbühne sein.

Als am Freitag die Kinder ihren Schlafplatz in der Axtbachhalle eingerichtet hatten, kam Bürgermeisterin Elisabeth Kammann zu Besuch. Sie fand sofort Kontakt zu den Mädchen und Jungen, zumal sie Süßigkeiten im Gepäck hatte. Auf ihre Frage, wer sie denn sei, schnellten alle Kinderhände hoch. Auf die zweite Frage, was eine Bürgermeisterin denn für Aufgaben habe, meinte ein vorwitziges Kind: „Gummibärchen verteilen.“

 Als Kammann das Betreuerteam lobte, spendeten ihr die Kinder tosenden Beifall. Die Manager der Kinderferienwoche freuten sich über diese Wertschätzung, aber auch über ein paar Scheinchen zur Förderung der Teamarbeit.

Die Kinder wurden am Freitag noch einmal nach Strich und Faden verwöhnt. Zuerst gab es Gummibärchen, danach Leckeres vom Grill und dann fuhr zum Nachtisch auch noch der Eiswagen vor. Das anschließende Programm war ebenfalls erste Sahne. Es gab ein Quizprogramm, angelehnt an bekannte Fernsehsendungen. Abschließend wurde ein Film gezeigt, um den Adrenalinspiegel der Kinder wieder abzusenken.

Klappte aber, wie erwartet, nur bedingt. Für Kinder und Betreuer wurde es eine kurze Nacht, die mit einem gemeinsamen Frühstück ihr Ende fand.

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